Podium bei Sebring-Premiere knapp verpasst

20. März 2022 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann hat seine Rennpremiere auf dem legendären Sebring International Raceway auf dem vierten Platz in der GTD-PRO-Klasse der IMSA-Serie beendet.

Bei den 12 Stunden von Sebring schob sich der #24 MOTUL BMW M4 GT3 mit Wittmann, Philipp Eng und Nick Yelloly am Steuer von Startplatz sieben aus im Feld nach vorne in die Podiumsränge und übernahm zur Rennhalbzeit kurz die Führung in der GTD-PRO-Klasse. Von nun an war er Teil eines spannenden Kampfs um die Führung, und die zweiten sechs Stunden wurden zu einem reinrassigen Sprintrennen. Das Auto lief wie ein Uhrwerk, das Team agierte strategisch clever, und Eng, Yelloly und Wittmann leisteten sich keinen Fehler. Die Nummer 24 lag bis eine Stunde vor Schluss auf dem zweiten Rang, fiel dann jedoch aufgrund eines Getriebeproblems aus den Podiumsplätzen heraus.

 

„Für mich war es ein Highlight, zum ersten Mal auf dieser berühmten Strecke dabei zu sein. Es war ein Mega-Event, das riesigen Spaß gemacht hat“, sagte Wittmann. „Wir waren das ganze Wochenende gut dabei und hatten ein konkurrenzfähiges Auto. Das haben wir auch im Rennen bestätigt und mit der Corvette lange Zeit um die Führung gekämpft. BMW M Motorsport, das BMW M Team RLL und meine Fahrerkollegen haben einen tollen Job gemacht und eine gute Leistung abgeliefert. Leider hat uns rund eine Stunde vor Schluss ein technisches Problem zurückgeworfen. Auch wenn es knapp nicht für das Podium gereicht hat, steht nach diesem Rennen das Positive im Vordergrund. Das erste Podium wird bald kommen, da bin ich mir sicher.“

 

Nach zwei Rennen in den USA geht es für Wittmann im April in Deutschland unter anderem mit der Vorbereitung auf die DTM-Saison weiter.