Ein weiteres Podium in der „Cathedral of Speed“

19. September 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

Das zweite Rennen auf dem TT Circuit in Assen – der „Cathedral of Speed“ – war hart umkämpft und Marco Wittmann musste einmal mehr seinen Kampfgeist zeigen. Am Ende des 55-minütigen Rennens kam er auf dem dritten Platz ins Ziel.

Das Qualifying am Sonntagmorgen fand bei recht kühlen Temperaturen statt und stellte den Fürther zunächst sehr zufrieden. Trotz einer roten Flagge kurz vor Ende konnte er sich eine der vorderen Positionen sichern. Von Startplatz zwei sollte es in das zweite Rennen des Wochenendes gehen. Die Startphase verlief ähnlich hart wie im Samstagsrennen, Marco konnte seine gute Ausgangsposition jedoch souverän verteidigen. Red Bull Pilot Alex Albon übte konstant Druck auf ihn und seine Green Machine aus und startete mehrere Angriffsversuche, die Wittmann allerdings erfolgreich abwehrte. In Runde sieben legten er und sein Team Walkenhorst Motorsport einen fehlerfreien Boxenstopp hin. Im weiteren Rennverlauf übten sowohl Alex Albon, als auch Team ABT Motorsport Pilot Kelvin van der Linde erneut Druck auf den Schaeffler Markenbotschafter aus. Er behielt jedoch bis zum Schluss einen kühlen Kopf und konnte vor allem van der Linde hinter sich halten, der sich immer wieder im Rückspiegel von Wittmann zeigte. Durch einen Reifenschaden an dem vor ihm fahrenden Mercedes von Daniel Juncadella rückte Wittmann kurz vor Ende des Rennens noch auf den dritten Platz vor und konnte diese Position ins Ziel retten.

Marco Wittmann (#11 BMW M6 GT3, Team Walkenhorst Motorsport, Startplatz: 2., Rennergebnis: 3., Fahrerwertung: 2., 165 Pkt.):

„Es war definitiv ein harter Tag für mich. Gegen Ende des Rennens habe ich hauptsächlich in die Spiegel gesehen und musste mich stark gegen die anderen Fahrer und besonders Alex Albon und später Kelvin van der Linde verteidigen. Besonders in den langsamen Passagen der Strecke ist es harte Arbeit gewesen, da wir mit dem BMW M6 GT3 hier immer etwas Pace verlieren. Hier und da gab es auch ein wenig Kontakt mit Kelvin van der Linde, doch am Ende konnte ich mich verteidigen und den ganzen Zug an Autos hinter mir halten. Das einzige Ziel heute war es, mich zu verteidigen und alle so gut es ging hinter mir zu halten. Am Ende hatten wir mit dem Ausfall von Daniel Juncadella natürlich etwas Glück. Dennoch tut es mir leid für ihn. Mit zwei Podien am Wochenende bin ich natürlich sehr zufrieden und es ist schon etwas Besonderes für mich.“

 

In zwei Wochen geht es für die DTM zurück nach Deutschland. Das siebte Rennwochenende der Saison 2021 findet in Hockenheim statt. Der dritte Meisterschaftstitel scheint zum Greifen nah und Marco Wittmann wird auch hier wieder alles geben.

Weitere Informationen und spannende Einblicke hinter die Kulissen erhaltet Ihr auf den Social-Media-Kanälen von Marco Wittmann. Auf Instagram unter @wittmannracing und Facebook @MarcoWittmannOfficial hält Euch der zweifache DTM-Champion stets auf dem Laufenden.