Unglaublicher Sieg im Chaos-Rennen in Assen

18. September 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

Das sechste Rennwochenende der DTM-Saison 2021 verlief für Marco Wittmann mehr als zufriedenstellend. Der Team Walkenhorst Motorsport Pilot konnte das 55-minütige Rennen im niederländischen Assen trotz einer 5-Sekunden-Strafe gewinnen und fuhr damit seinen zweiten Saisonsieg ein.

Schon das Qualifying am Samstagmorgen verlief für den Fürther beinahe perfekt. Dank einer fehlerfreien Runde musste er sich lediglich knapp dem Neuseeländer Liam Lawson geschlagen geben und startete das Rennen schließlich von der zweiten Position. Der Start des ersten Rennens in Assen war geprägt von zahlreichen Auffahrunfällen, die zu einem frühen Safety Car führten. Nach dem Restart konnte der Fürther zunächst seine Position verteidigen. In Runde zwölf kam Wittmann schließlich für seinen Pflicht-Boxenstopp rein und holte sich frische Reifen. Anschließend reihte er sich auf dem neunten Platz wieder ins Feld ein. Diese Position hielt er jedoch nur kurz, da auf einen Dreher von Maxi Buhk und Teilen auf der Strecke erneut ein Safety Car folgte. Den Restart absolvierte Marco souverän und kämpfte sich umgehend auf den fünften Rang vor. Aufgrund eines harten Manövers gegen den Red Bull Piloten Liam Lawson erhielt er eine 5-Sekunden-Zeitstrafe, die ihm das Rennen hätte kosten können. Vom Ehrgeiz gepackt fuhr der Schaeffler-Markenbotschafter jedoch eine ordentliche Lücke auf den hinter ihm fahrenden Gaststarter Mirko Bortolotti heraus. Am Ende des 55-minütigen Rennens überquerte er mit einem Vorsprung von etwas mehr als acht Sekunden als Erster die Ziellinie und holte sich damit den 17. Sieg seiner Karriere.

Marco Wittmann (#11 BMW M6 GT3, Team Walkenhorst Motorsport, Startplatz: 2., Rennergebnis: 1., Fahrerwertung: 3., 148 Pkt.):

„Es war ein sehr chaotisches erstes Rennen in Assen, das durch viele Schlüsselmomente geprägt war. Der Start war bereits sehr turbulent und ich war ein wenig überrascht, dass Laim Lawson zunächst nicht beschleunigte. Das hätte auch einen größeren Unfall hervorrufen können. Das Rennen war dann wiederum etwas ruhiger. Mein Team und ich haben uns dazu entschieden, ein bisschen später unseren Pflicht-Boxenstopp zu absolvieren. Und auch das war wieder ein Schlüsselmoment, da wir mit den frischeren Reifen die vor mir fahrende Konkurrenz attackieren konnten. Bei dem Manöver gegen Liam Lawson habe ich dann schließlich alles gegeben und bin volles Risiko gegangen. Dafür habe ich dann letzten Endes auch eine Strafe erhalten. Dass ich trotzdem gewinnen konnte, fühlt sich großartig an und es ist eine fantastische Team-Leistung.“

Schon morgen steht im niederländischen Assen das zweite Rennen des Wochenendes an. Marco Wittmann und seine Green Machine werden auch hier wieder um einen Platz auf dem Podium und weitere Punkte für die Meisterschaft kämpfen.

Weitere Informationen und spannende Einblicke hinter die Kulissen erhaltet Ihr auf den Social-Media-Kanälen von Marco Wittmann. Auf Instagram unter @wittmannracing und Facebook @MarcoWittmannOfficial hält Euch der zweifache DTM-Champion stets auf dem Laufenden.