Mega Marco erneut auf dem Podium

22. August 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann hat seinem Spitznamen „Mega Marco“ im DTM-Sonntagsrennen auf dem Nürburgring alle Ehre gemacht und ist als Dritter aufs Podium gefahren.

 

Wittmann hatte sich am Vormittag auf nasser Strecke wie bereits am Samstag den dritten Startplatz gesichert und sich dadurch eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen verschafft. Dennoch war der Weg aufs Podium alles andere als einfach, denn das achte Saisonrennen verlief turbulent. Aufgrund einiger Zwischenfälle kam zweimal das Safety Car auf die Strecke. Da Wittmann seinen Pflichtboxenstopp früh getimt hatte, wurde seine Rennstrategie dadurch zwar nicht beeinflusst, aber beim Restart musste er sich durch das Feld derjenigen kämpfen, die ihren Stopp noch vor sich hatten und auf abgenutzten Reifen vor ihm lagen. Dabei kam es zu einige engen Überholmanövern, die Wittmann aber mutig und routiniert meisterte. „Ich glaube, das war eines der turbulentesten Rennen meiner DTM-Karriere“, sagt Wittmann. „Besonders der zweite Restart war chaotisch. Wir sind zu fünft nebeneinander in die erste Kurve gefahren, und ich habe einfach nur gehofft, da irgendwie heil durchzukommen. Ich habe innerhalb weniger Kurven fünf oder sechs Autos überholt. Das hätte ganz leicht schiefgehen können. Da es aber geklappt hat, hatte ich auch viel Spaß dabei.“

 

Als Belohnung stand am Ende der dritte Platz auf dem Podium zu Buche, der ihm gleichzeitig den dritten Rang in der Fahrerwertung einbrachte. Mit 94 Punkten hat er lediglich zwei Zähler Rückstand auf Platz zwei. „Ich bin super happy über die Plätze fünf und drei an diesem Wochenende“, sagt Wittmann. „Vor allem seit Zolder haben wir einen Sprung nach vorn gemacht und verstehen das Auto immer besser. Sehr wichtig für die Gesamtwertung ist zudem, dass wir bisher in jedem Rennen gepunktet haben. Ich bin sehr stolz auf die Leistung des Walkenhorst-Teams.“

 

Das nächste DTM-Rennwochenende steht vom 3.-5. September auf dem Red Bull Ring an. „Das ist meine Lieblingsstrecke im DTM-Rennkalender, und ich hoffe dort auf weitere gute Ergebnisse, denn eigentlich sollte der Kurs dem BMW M6 GT3 liegen“, meint Wittmann.