Belgische Wochen im BMW M6 GT3

01. August 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann und Walkenhorst Motorsport wurden für eine starke Performance bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps nicht belohnt. Schon kommendes Wochenende wartet bei der DTM in Zolder eine neue Chance.

 

Platz fünf in der Startaufstellung, eine starke Aufholjagd im Rennen und die Chance auf den Sieg: Für Marco Wittmann und Walkenhorst Motorsport war bei den 24 Stunden in Spa-Francorchamps an diesem Wochenende alles drin. Doch leider zerplatzten alle Träume durch einen technischen Defekt am BMW M6 GT3 in der Nacht.

 

Wittmann und seine Fahrerkollegen David Pittard und Sheldon van der Linde hatten das gesamte Wochenende über eine starke Pace gezeigt, lagen nach einem starken Start ins Rennen auf Position drei, erlitten dann jedoch einen frühen Rückschlag: Ein Reifenschaden warf das Fahrzeug mit der Nummer 34 weit zurück.

 

Doch das Team gab nicht auf und kämpfte sich in der Nacht, in der Wittmann einen starken Doppelstint absolvierte, zurück an die Spitze. Pittard lag wieder auf dem dritten Rang, als er nach rund zehn Stunden plötzlich keinen Vortrieb mehr hatte und den BMW M6 GT3 am Streckenrand abstellen musste. Zur gleichen Zeit musste auch das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 35 das Rennen aufgeben.

 

„Das ist für uns ein sehr trauriges und enttäuschendes Ende dieses Wochenendes“, sagte Wittmann. „Wir hatten uns gerade nach dem Reifenschaden zurückgekämpft und durchaus die Pace, um im Kampf um den Sieg ein Wörtchen mit zu reden. Dann ist dieses Unheil passiert.“

 

Für Wittmann gehen die belgischen Wochen direkt weiter, wenn er am kommenden Wochenende zum dritten DTM-Event der Saison in Zolder reist. Dort hat er gemeinsam mit Walkenhorst Motorsport die Chance zur Wiedergutmachung.

 

Und auch seine offene Rechnung mit den 24 Stunden von Spa-Francorchamps möchte Wittmann schnellstmöglich begleichen: „Leider konnten wir den BMW M6 GT3 bei seinem letzten großen 24-Stunden-Rennen nicht gebührend verabschieden. Aber wir kommen nächstes Jahr wieder, und ich freue mich schon jetzt darauf, dann mit dem neuen BMW M4 GT3 um den Gesamtsieg zu kämpfen.“