Podium bei den 24h Nürburgring!

06. Juni 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann feiert sein erstes Podium beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Bei der 49. Auflage des Klassikers auf der Nordschleife holten er und seine Teamkollegen Martin Tomczyk, Sheldon van der Linde und Connor De Phillippi im #98 BMW M6 GT3 von ROWE Racing den zweiten Platz. Auf den siegreichen Porsche fehlten am Ende nicht einmal zehn Sekunden.

Dabei konnten Wittmann und sein Team zunächst nicht unbedingt mit einem Podesterfolg rechnen. Nach dem Qualifying mussten sie sich mit dem 25. Startplatz zufriedengeben. Doch der Grundstein für die sensationelle Aufholjagd wurde bereits in der Startphase gelegt. Bei widrigsten Bedingungen mit teils stehendem Wasser auf der Strecke fuhr Teamkollege Tomczyk gleich in den ersten beiden Rennstunden bis auf den dritten Platz nach vorn. De Phillippi und dann Wittmann hielten die #98 in den Top-Platzierungen, bis das Rennen um 21:30 am Samstagabend wegen dichten Nebels zunächst abgebrochen werden musste.

Es folgte die längste Pause in der Geschichte des Klassikers. Erst am Sonntagmittag hatte sich die Sicht wieder so weit gebessert, dass das Rennen für eine verbleibende Zeit von dreieinhalb Stunden wieder gestartet werden konnte. Wittmann und seine Teamkollegen kämpften bis in die letzte Runde um den Sieg. Um 15:30 brachte van der Linde die #98 auf Rang zwei ins Ziel.

„Am Ende können wir mit dem zweiten Platz sehr zufrieden sein, auch wenn es natürlich schon etwas enttäuschend ist, am Ende nicht einmal zehn Sekunden hinter den Siegern zu sein“, bilanzierte Wittmann auf dem Podest mit dem Pokal in der Hand. „Als wir am Samstag von Platz 25 gestartet sind, haben wir uns aber nicht ausgemalt, am Ende auf dem Podium zu stehen. Martin Tomczyk hat uns durch einen unglaublichen ersten Doppelstint überhaupt erst in diese Position gebracht. Wir haben generell als Team sehr gut harmoniert. Für mich persönlich ist es das erste Podium bei einem 24-Stunden-Rennen. Darüber bin ich sehr froh.“

Nun konzentriert sich Wittmann wieder ganz auf seine „Green Machine“ – den #11 BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport in der neuen DTM. Der Saisonauftakt steht am 19./20. Juni im italienischen Monza an.