Starke Pace, spätes Pech

30. Mai 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann und seine Teamkollegen lagen beim 6-Stunden-Rennen von Paul Ricard der Fanatec GT World Challenge Europe lange auf Podiumskurs, fielen dann aber durch eine unglückliche Kollision zurück.

 

Platz acht belegten Wittmann, Sheldon van der Linde und David Pittard am Ende der 1000 Kilometer Renndistanz im #34 BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport. Grund dafür war eine Kollision mit einem Ferrari im Kampf um Platz drei weniger als eine Stunde vor Rennende. Beim Zweikampf wurde die Motorhaube des BMW M6 GT3 beschädigt und musste bei einem langen Boxenstopp wieder fixiert werden. Das warf das Trio weit zurück.

 

Van der Linde, der zu diesem Zeitpunkt im Cockpit saß, machte durch einen starken Endspurt zwar noch einige Positionen gut, mehr als Platz acht war aber nicht mehr drin. Direkt dahinter wurden Timo Glock, Martin Tomczyk und Thomas Neubauer im Schwesterfahrzeug Neunte.

 

„Es ist natürlich am Ende enttäuschend, wenn du das ganze Rennen über auf Podiumskurs bist und dafür kämpfst und dann rund 50 Minuten vor Schluss durch so einen Kontakt auf Position acht zurückfällst“, sagt Wittmann, der dennoch mit seiner Performance sehr zufrieden war. „Ich hatte zwei gute Stints und konnte zu diesem Zeitpunkt auch die zwischenzeitlich schnellste Runde des Rennens fahren.“

 

Bereits im Qualifying hatten Wittmann und seine Teamkollegen eine starke Leistung gezeigt. Van der Linde fuhr in seiner Gruppe Bestzeit, und Wittmann konnte in seinem Run Platz eins knapp behaupten. Am Ende stand der fünfte Startplatz zu Buche. Pittard erwischte einen guten Start und brachte den #34 BMW M6 GT3 bereits früh auf die Podiumsplätze. Dort hielt sich das Fahrzeug bis zu der unglücklichen Kollision in der letzten Rennstunde.

 

Dennoch zieht Wittmann, für den es direkt weiter zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring geht, mit Blick auf den Saisonhöhepunkt der Fanatec GT World Challenge Europe Ende Juli ein positives Fazit: „Wir hatten das gesamte Wochenende eine gute Pace, was uns optimistisch für das 24h-Rennen in Spa stimmt. Darauf können wir aufbauen. Wir werden sicherlich nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern stärker zurückkommen!“