Unglücklicher Saisonstart der Fanatec GT World Challenge Europe

18. April 2021 Zurück zur Artikelübersicht »

Guter Speed, aber viel Pech im Rennen: So lässt sich der Saisonstart der Fanatec GT World Challenge Europe für Marco Wittmann und das Walkenhorst Motorsport Team zusammenfassen.

 

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Sheldon van der Linde und David Pittard kam Wittmann im #34 BMW M6 GT3 nach einem Reifenschaden während des 3-Stunden-Rennens in Monza nur auf Platz 26 ins Ziel. Das ebenfalls von Reifenschäden gebeutelte Schwesterauto mit Timo Glock, Martin Tomczyk und Thomas Neubauer am Steuer belegte des 32. Rang.

 

Das Wochenende hatte eigentlich gut angefangen. Wittmann fuhr im Pre-Qualifying am Samstag die zweitschnellste Zeit. Im Qualifying am Sonntagmorgen, in dem die Durchschnittszeit aller drei Fahrer gewertet wurde, belegten Wittmann, van der Linde und Pittard den zehnten Rang.

 

Im Rennen, in dem nach wenigen Runden Regen einsetzte, lief es zunächst gut, doch dann häuften sich im gesamten Starterfeld die Reifenschäden, von denen auch beide Walkenhorst-Fahrzeuge betroffen waren. Die zahlreichen zusätzlichen Boxenstopps machten ein gutes Rennergebnis unmöglich.

 

„Sehr ärgerlich und auch enttäuschend, dass uns der Reifenschaden an unserem Auto um alle Chancen auf ein gutes Ergebnis gebracht hat“, sagt Wittmann. „Die Pace des BMW M6 GT3 war eigentlich gut. Vielen Dank an das gesamte Team für die harte und gute Arbeit!“

 

Für Wittmann geht es schon bald am Steuer des BMW M6 GT3 weiter. Ende April startet er in der Nürburgring Langstrecken-Serie auf der Nordschleife, um sich mit ROWE Racing auf das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten. Anfang Mai stehen dann die DTM-Testfahrten mit Walkenhorst Motorsport auf dem Lausitzring an, direkt gefolgt vom Qualifikationsrennen für die 24h Nürburgring. „Das wird eine stressige Woche mit zwei Rennen und einem Test“, sagt Wittmann.