08. November 2020

Gekommen, um Geschichte zu schreiben

Auch wenn das letzte DTM-Wochenende in der Class 1 Ära mit dem Schaeffler BMW M4 DTM nach einem Ausfall und P11 eines zum Vergessen war für Marco Wittmann, wird ihm die Zeit in der DTM immer positiv in Erinnerung bleiben.

Seit Marco 2013 in die DTM kam, hat er die Tourenwagenserie nicht zuletzt mit zwei Fahrertiteln entscheidend geprägt. Er ist nicht nur zum Fanliebling aufgestiegen, sondern hat zudem Motorsport-Geschichte geschrieben, etwa mit dem ersten Sieg im ersten Rennen des BMW M4 DTM im Jahr 2014 oder als erster doppelter DTM-Champion aus dem Hause BMW.

In all dieser Zeit hat er ein freundschaftliches Verhältnis zu dem Mann aufgebaut, der ihm die Chance gegeben hat, sich in der DTM zu beweisen, dem ehemaligen BMW Group Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Jens hat unsere und vor allem meine Motorsportzeit sehr geprägt“, sagt Marco. „Ich habe unter seiner Leitung meine größten Erfolge in der DTM gefeiert, unter anderem zweimal den Meistertitel. Man blickt auf sehr viele schöne gemeinsame erfolgreiche Momente zurück.“

In Erinnerung an die erfolgreichen gemeinsamen DTM-Jahre und als Abschiedsgeschenk, Marquardt leitet seit dem 1. November 2020 das Pilotwerk für den Prototypenbau der Serienmodelle der BMW Group, überreichte Marco seinem Ex-Boss in Hockenheim ein ganz besonderes Geschenk: einen Renn-Helm. „Wer einen Rennfahrer kennt, weiß, dass der Helm quasi sein Heiligtum ist, und ich dachte mir, dass es eine schöne Geste ist, wenn ich ihm einen meiner Helme überreiche als Dankeschön für die ganzen Jahre. Ich wünsche ihm alles Gute für seine weitere Karriere, und ich denke, man ist nicht aus der Welt, man bleibt in München und wird sich auch weiterhin sehen.“

Zu gerne hätte Marco mit seinen Fans den Abschied aus der DTM gefeiert. Leider war dies aufgrund der Pandemielage nicht möglich.

Wie Marcos Zukunft aussehen wird, darüber wird er seine Fans ganz sicher auf dem Laufenden halten – auch auf seinen Social-Media-Kanälen unter @wittmannracing (Instagram) und @MarcoWittmannOfficial (Facebook).