10. Oktober 2020

Ein Tag zum Vergessen

Für Marco Wittmann geht es nach einer kurzen DTM-Pause im belgischen Zolder weiter. Die Geburtsstätte der DTM verspricht packendes Racing auf einer engen Oldschool-Strecke.

Das 13. Rennen der DTM-Saison 2020 musste er in seinem Schaeffler BMW M4 DTM noch vor Rennende wegen eines Getriebeproblems beenden.

Das Qualifying am Samstagvormittag sah für den BMW Team RMG Fahrer noch vielversprechend aus. Platz vier stellte eine gute Ausgangsposition für das Rennen dar. Doch schon beim Start verlor Wittmann wichtige Plätze und fand sich auf Rang sieben wieder. Der frühe Boxenstopp in Runde zwölf verlief reibungslos und zeigte, dass die Strategie des Teams aufging. Danach schien mit Platz fünf das Podium zum Greifen nah, und er konnte immer weiter zu dem vorausfahrenden Audi-Piloten Nico Müller aufschließen. Kurz vor Ende traten jedoch Probleme an der „Green Machine“ auf und Fahrer um Fahrer zog an Wittmann vorbei. Schließlich musste er in die Box fahren und das Auto aufgrund von Getriebeproblemen abstellen.

Insgesamt fuhren im Samstagsrennen auf dem Circuit Zolder drei BMW M4 DTM in die Top-10.

Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG, Startplatz: 4., Rennergebnis: DNF, Fahrerwertung: 8., 86 Pkt.):

„Am Ende war es für mich ein enttäuschender Tag. Nach einem DNF kann man natürlich nie zufrieden sein. Die letzten Wochenenden haben eigentlich gezeigt, dass die Autos extrem stabil sind. Deshalb ist es umso enttäuschender, dass wir durch den technischen Defekt heute nicht mehr herausholen konnten. Das Getriebe hing im fünften Gang fest, und ich konnte nicht mehr schalten. Deshalb musste ich auch die Box ansteuern. Wir haben zwar nicht konkret um das Podium mitkämpfen können, aber letztendlich wären es auf Platz fünf oder sechs gute Punkte gewesen. Jetzt heißt es voller Fokus auf morgen.“

Beim morgigen Sonntagsrennen auf dem Circuit Zolder werden die Karten wieder neu gemischt, und Marco Wittmann wird erneut angreifen.

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