11. August 2019

Ein Punkt und volle Konzentration auf den Lausitzring

Durchwachsener Sonntag für Marco Wittmann: Nachdem er mit seinem Schaeffler BMW M4 DTM am Samstag den Sieg im ersten der beiden Brands-Hatch-Rennen gefeiert hatte, musste er sich einen Tag später in Lauf zwei mit Rang zehn begnügen. Schon im Qualifying lief nicht alles rund. Und auch im Rennen selbst konnte der doppelte DTM-Champion dieses Mal nicht viel ausrichten.

Von Startplatz zwölf war Wittmann am Brands-Hatch-Sonntag ins Rennen gegangen. Der BMW Team RMG Pilot legte, auf Rang sechs liegend, einen frühen Boxenstopp ein. Dann die Überraschung für alle Zuschauer: Als aufgrund eines liegengebliebenen Fahrzeugs eine Slow-Zone eingerichtet wurde, kam Wittmann erneut an die Box, um Reifen zu wechseln. Der Champion von 2014 und 2016 ging volles Risiko, das leider am Ende nicht belohnt wurde. Im Ziel stand für Wittmann Platz zehn zu Buche.

„Es hat schon im Qualifying schlecht angefangen“, sagte Wittmann. „Wir hatten im Vergleich zu Audi keine Pace. Im Prinzip war es im Rennen ähnlich. Sie konnten uns covern, egal, welche Strategie wir auch gefahren sind. Mein zweiter Stopp war sicher eine Fehlentscheidung. Davor lagen wir auf Platz sechs, am Ende ist es nur der zehnte Rang geworden. Wir konnten die Zeit nicht mehr gutmachen. Es war ein Versuch, aber wir haben viele Punkte liegen gelassen, das ist enttäuschend.“

Nächster Stopp der DTM ist der Lausitzring. Hier finden am 24. und 25. August die Saisonläufe 13 und 14 statt.