20. Juli 2019

Souveräner Sieg in der Kathedrale des Speed

Er ist der Mann für die Premieren-Siege: In Hockenheim gewann Marco Wittmann das erste DTM-Rennen der neuen Turbo-Ära. In Assen folgte nun der Triumph im ersten Lauf der Serie in der „Kathedrale des Speed“. Nach der Pole-Position am Morgen feierte der zweifache Champion einen wichtigen Sieg im Regen.

Nur für ein paar Momente mussten seine Fans zittern: Nachdem alle Fahrer ihre Pflichtstopps absolviert hatten, lag Wittmann hinter seinem Konkurrenten Nico Müller (Audi) „nur“ auf Platz zwei. Doch er ging am Audi-Piloten vorbei und gab die Führung – die er zuvor schon das gesamte Rennen über gehalten hatte – bis ins Ziel nicht mehr ab. Die Strategie seines BMW Team RMG, früher frische Regenreifen aufzuziehen, hatte sich voll ausgezahlt.

„Nach dem schwierigen Wochenende am Norisring so zurückzukommen, die Pole-Position und den Sieg zu holen, das ist einfach grandios“, sagte Wittmann. „Die Bedingungen waren alles andere als einfach. Es gab viele Fragezeichen, wie das Set-up und das Auto im Nassen funktionieren. Aber es hat alles sehr gut gepasst. Ich hatte immer mal wieder etwas Druck von den beiden Audis, aber am Ende konnte ich mir einen doch recht komfortablen Vorsprung rausfahren. Dieser Sieg ist einfach großartig.“

Morgen geht die DTM in Assen in die zweite Runde. Am Sonntag steht Saisonlauf Nummer zehn auf dem Programm.