13. Mai 2019

Wittmann reist als Spitzenreiter zu historischer DTM-Stätte

Nach seinem Sieg beim Auftakt in Hockenheim reist Marco Wittmann erstmals seit 2016 wieder als Spitzenreiter der DTM-Fahrerwertung zu einem Rennwochenende. Schauplatz der Läufe drei und vier ist in Zolder eine absolute Traditionsstrecke – für BMW und für die DTM.

1984 fand auf dem belgischen Kurs das erste DTM-Rennen überhaupt statt – damals sicherte sich BMW Pilot Harald Grohs im BMW 635 CSi den Sieg und damit auch einen Platz in den Geschichtsbüchern. Letztmals war Zolder im Jahr 2002 Teil des DTM-Kalenders – entsprechend ist der Kurs für viele Piloten ungewohntes Terrain.

„Ich kenne Zolder zwar bereits, aber es ist doch schon zwölf Jahre her, dass ich dort mit der Formel BMW gefahren bin“, sagt Wittmann. „Es ist ein sehr enger, kleiner Kurs mit wenigen Geraden und keine typische DTM-Rennstrecke. Ich denke, dass das Qualifying extrem wichtig sein wird, denn Überholen könnte in Zolder schwierig sein.“  Ein Fakt, der Wittmann und seinen Fahrerkollegen entgegenkommen könnte, schließlich präsentierten sich die BMW Piloten vor allem im Zeittraining beim Auftakt in Hockenheim extrem stark. Am Samstag sicherte sich Wittmann die Bestzeit, am Sonntag ging Philipp Eng von der Poleposition aus ins Rennen, dahinter startete der zweimalige DTM-Champion von Platz zwei.

Aber nicht nur die Streckenführung macht Zolder für die Piloten und die Fahrzeuge gleichermaßen zu einer besonderen Herausforderung.

„Auch die Kerbs in den Schikanen werden ein großes Thema sein, ob wir mit dem DTM-Auto darüber fahren können oder ob wir sie besser meiden sollten“, so Wittmann. „Es wird auf jeden Fall spannend, am Freitag dort das erste Training zu fahren. Es ist eine neue Rennstrecke im Kalender, daher muss man versuchen, sich schnell darauf einzustellen und von Anfang an in einen guten Rhythmus zu finden. Und dann hoffen wir auf ein gutes zweites Rennwochenende der Saison.“