05. Mai 2019

Nach Pole und Sieg jetzt Punkte

Nach einer Galavorstellung mit Poleposition und Sieg war das Rennglück am Sonntag im zweiten Lauf in Hockenheim nicht auf der Seite des zweimaligen DTM-Champions: Nach verpatztem Start und einem unverschuldeten Dreher musste sich Marco Wittmann mit dem achten Platz zufriedengeben.

Dennoch kann der Fahrer des BMW Team RMG mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht zum nächsten DTM-Event in Zolder (18./19. Mai) reisen. Denn Wittmann hat in Hockenheim mit seinem Schaeffler BMW M4 DTM Geschichte geschrieben. Mit seinem Erfolg im Auftaktrennen hat er sich als erster Sieger der neuen Turbo-Ära für alle Zeiten in den DTM-Analen verewigt.

Auch Tag zwei in Hockenheim begann vielversprechend. Bei guten Bedingungen sicherte sich Wittmann Startplatz zwei hinter seinem BMW Kollegen Philipp Eng. Allerdings lief es schon am Start nicht rund für den Zweifach-Champion, und er zurück auf Rang vier. In Runde zehn wurde er dann auch noch von einem anderen Fahrer umgedreht. Wittmann war danach Letzter und kämpfte sich wieder heran. „Wir haben uns für einen frühen Boxenstopp entschieden, um Plätze gutzumachen“, sagte er. „Das ist uns mit einer guten Pace auch gelungen. Aber wenn du so früh stoppst, bist du am Ende chancenlos. Immerhin bin ich noch Achter geworden und habe Punkte gesammelt. Schade, denn die Pace war heute da, um weiter vorne zu landen.“

Die Turbo-DTM geht in zwei Wochen in die nächste Runde. Dann stehen die Saisonläufe drei und vier im belgischen Zolder an. Für viele DTM-Fahrer ist die Strecke Neuland, doch Wittmann kennt sie aus der Formel BMW.