30. August 2018

Wittmanns zweites Heimspiel weckt gute Erinnerungen

Zwei Siege und insgesamt vier Podiumsplatzierungen sprechen eine deutliche Sprache: Ohne jeden Zweifel gehört der Nürburgring zu Marco Wittmanns Paradestrecken. In den Jahren 2014 und 2016 ebnete er auf dem Traditionskurs in der Eifel den Weg zum späteren Titelgewinn, auch in der Vorsaison gelang ihm dort der Sprung auf das Treppchen. Die beeindruckenden Zahlen aus den Statistik-Büchern sind für Wittmann aber nicht der einzige Grund, warum er sich auf das nun anstehende achte Rennwochenende der DTM und insbesondere auf den Nürburgring freut. „Es ist das Heimrennen meines BMW Teams RMG“, sagt der zweimalige DTM-Champion. „Deshalb ist er auch für mich persönlich inzwischen zur zweiten Heimat geworden.“

In seiner ersten Heimat, dem Norisring, gelang dem Franken in dieser Saison ein unvergessliches Rennwochenende. Dank eines Sieges und eines dritten Platzes beendete er seinen Fluch auf dem Stadtkurs und schob sich in der DTM-Fahrerwertung weit nach vorne. Gerademal sieben Punkte trennten Wittmann von der Spitze, als der DTM-Tross von Nürnberg gen Zandvoort reiste. Dieser Rückstand ist inzwischen auf 74 Zähler angewachsen, der Traum vom dritten Titel scheint für Wittmann nur noch theoretischer Natur. Wer den Franken jedoch kennt, der weiß: Aufgeben ist für Wittmann keine Option. Insgesamt 168 Punkte sind an den verbleibenden drei Rennwochenenden noch zu vergeben und das Restprogramm spielt Wittmann in die Karten: „Mit dem Nürburgring, Spielberg und dann Hockenheim kommen nun Strecken, die uns in der Vergangenheit entgegengekommen sind und die gut zu uns waren.“

Mit dem verregneten siebten DTM-Rennwochenende in Misano haben sich Teams und Fahrer schon mal bestens auf die Bedingungen auf dem Nürburgring eingestimmt. Auch in der Eifel bilden Wetterkapriolen längst keine Ausnahme, binnen Minuten kann das Wetter dort umschlagen. Während der Nürburgring seine weltweite Bekanntheit vor allem durch die Nordschleife erlangte, fährt die DTM auf der Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses. BMW M Motorsport feiert in der Eifel ein ganz besonderes Jubiläum: Der Lauf am Sonntag markiert für den Hersteller das 100. Rennen seit dem DTM-Comeback 2012.

Der DTM-TV-Partner SAT.1 ist am Samstag und Sonntag jeweils ab 13.00 Uhr live auf Sendung. Die Rennen beginnen an beiden Tagen um 13.30 Uhr. Die Qualifyings am Samstag um 11.15 Uhr und am Sonntag um 11.20 Uhr werden wie alle Freien Trainings und auch die Rennen auf der Webseite www.dtm.com und in der offiziellen DTM-App im Livestream gezeigt.