18. Juni 2018

Das „Podium dahoam“ ist das Ziel am Norisring

Noch besser hätte sich Marco Wittmann auf sein Heimspiel auf dem Norisring nicht einstimmen können. Der Sieg beim zweiten Rennen in Budapest war genau die richtige Motivation für den zweimaligen DTM-Champion, um sich im eigenen „Wohnzimmer“ endlich auch den Traum vom ersten Podestplatz oder sogar dem ersten Sieg zu erfüllen. Auf in die Mission „Podium dahoam“!

„Ich habe natürlich positive Erwartungen. Mit einem Sieg im Gepäck zum Norisring zu reisen, ist etwas Schönes. Das fühlt sich auf jeden Fall gut an. Nach dem schwierigen Budapest-Wochenende und den 25 Punkten zum Ende ist es schön, zum Heimrennen zu kommen. Ich freue mich sehr darauf“, sagt der Franke, der aus Fürth fast schon mit dem Fahrrad zum berühmten Stadtkurs mit der historischen Steintribüne mitten in Nürnberg fahren könnte. „Ich glaube, ich bin der einzige Fahrer, der so ein richtiges Heimrennen hat, weil er so nah an einer Strecke wohnt. Zu wissen, dass alle Fans, der Fanclub, Familie und Freunde vor Ort dabei sind, ist cool und gibt einen zusätzlichen Schub.“

Die beiden Läufe am vierten Rennwochenende der DTM-Saison 2018 werden für den BMW Piloten die Rennen neun und zehn auf seiner Heimstrecke, auf der bislang zwei vierte Plätze aus den Jahren 2016 und 2017 als beste Ergebnisse zu Buche stehen. „Ich habe mit dem Norisring und dem Podium noch eine Rechnung offen. Im letzten Jahr war es ja sehr knapp, aber die Tendenz am Norisring ist steigend, daher hoffe ich natürlich darauf, dass in diesem Jahr das Podium herausspringt.“ Mit den erwünschten Podestplätzen könnte der Franke auch seine Position in der Gesamtwertung verbessern. Momentan ist er mit 51 Punkten Fünfter. Zwischen ihm und seinem führenden BMW Kollegen Timo Glock (90 Punkte) liegen 31 Zähler und drei Mercedes-Piloten.

Die Besucher erwarten am kommenden Wochenende aber nicht nur zwei DTM-Läufe, auch das Rahmenprogramm bietet im „Monaco der DTM“ hochkarätigen Motorsport. Neben den schnellen Nachwuchspiloten der FIA Formel-3-Europameisterschaft sind auf dem einfach scheinenden, aber fahrerisch dennoch anspruchsvollen Kurs, der zwischen den Steinmauern kaum Raum für Fehler lässt, auch die Fahrer der FHR 100 Meilen Trophy unterwegs. In der Klassik-Serie, die 2017 ihre erste Saison bestritt, sind GT- und Rennsportwagen aus den Baujahren 1966 bis 1988 am Start.

Der neue TV-Partner SAT.1 ist am Samstag und Sonntag jeweils ab 13.00 Uhr live auf Sendung. Die Rennen beginnen an beiden Tagen um 13.30 Uhr. Die Qualifyings am Samstag und Sonntag (jeweils 11.20 Uhr) werden wie alle Freien Trainings und auch die Rennen auf der Webseite www.dtm.com und in der offiziellen DTM-App im Livestream gezeigt.