Wittmann schrammt beim DTM-Heimspiel knapp am Podium vorbei

01. Juli 2017 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann hat das Samstagsrennen auf dem Norisring auf dem vierten Platz beendet. Nach Startplatz sieben zeigte er eine starke Leistung im Rennen und verpasste den ersten Podiumsplatz bei seinem Heimspiel nur knapp.

Mit Platz vier stellte Wittmann seine bisherige Bestmarke in der Heimat ein. Bereits im Vorjahr hatte er den vierten Rang belegt. In einem unglaublich engen Qualifying stellte Wittmann seinen Red Bull BMW M4 DTM auf den siebten Startplatz. Kurz vor Rennstart sorgte ein starker Regenschauer für eine nasse Strecke und eine turbulente Anfangsphase des Samstagsrennens.

„Das Rennen war sehr turbulent – insbesondere am Start, als es kurz vorher noch angefangen hat zu regnen. Ich kam dann schlecht weg und verlor Positionen. Im weiteren Gerangel konnte ich mich dann aber wieder nach vorn kämpfen“, beschrieb Wittmann die ersten Runden des Rennens.

Nach rund 20 Runden trocknete die Strecke ab und zwang alle Fahrer, auf Slicks zu wechseln. „Mit unserem Stopp waren wir vielleicht eine oder zwei Runden zu früh dran. Dadurch konnte Edo Mortara mich überholen“, sagte Wittmann. Am Ende konnte ich ihn aber noch einmal schnappen und das Rennen auf Platz vier beenden. Von Startplatz sieben ist das ein ordentliches Resultat.“

BMW hatte am Norisring viel Grund zum Jubeln. Bruno Spengler hat den ersten DTM-Saisonsieg für BMW errungen. Der Triumph des Kanadiers war nicht nur für ihn etwas ganz Besonderes – er war auch für BMW historisch. Der letzte BMW Fahrer, der auf dem Stadtkurs in Nürnberg gewinnen konnte, war 1992 Steve Soper im BMW M3. Zugleich feierte BMW den ersten Sieg seit September 25. Sieg seit dem DTM-Comeback 2012. Maxime Martin machte als Zweiter den 20. Doppelsieg für BMW in der DTM perfekt. Er war von der Poleposition ins Rennen gegangen. Neben Wittmann sorgten Timo Glock und Tom Blomqvist auf den Plätzen fünf und sechs für ein herausragendes Mannschaftsergebnis für BMW.

„Für BMW war es insgesamt ein super Tag – mit Bruno und Maxime auf eins und zwei. Da hätte ich natürlich auch gerne gestanden“, sagte Wittmann. „Noch lässt das Podium beim Heimspiel auf dem Norisring für mich auf sich warten, aber vielleicht klappt es ja morgen.“