Wittmann verpasst Podium bei den 24h Nürburgring knapp

28. Mai 2017 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann hat bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring seinen ersten Podiumsplatz beim Langstreckenklassiker knapp verpasst.

Am Ende eines dramatischen Rennens belegte Wittmann gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen Martin Tomczyk, Tom Blomqvist und Augusto Farfus im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 42 den vierten Platz.

 

Das vom BMW Team Schnitzer eingesetzte Fahrzeug lag während des gesamten Rennens in Reichweite der Top-Plätze. Leider kostete ein Problem beim Tanken in der Nacht mehrere Minuten. Diesen Rückstand konnten Wittmann und seine Kollegen trotz großen Einsatzes nicht mehr aufholen. „Schade, dass wir in der Nacht durch ein Problem beim Tanken den Anschluss an die Spitze verloren haben“, fasste Wittmann sein Rennen zusammen.

 

Er war es gewesen, der am Freitag das Top-30-Qualfiying auf dem Fahrzeug hatte absolvieren dürfen. Im Einzelzeitfahren hatte er den 18. Startplatz herausgeholt, von dem aus sich das Team von Rennbeginn an sukzessive verbesserte. Bei heißen Temperaturen ging es während der 24 Stunden hauptsächlich darum, gut mit den Reifen umzugehen. Das ist Wittmann und seinen Kollegen gut gelungen. In den letzten 30 Minuten sorgte einsetzender Regen noch einmal für Wirbel. Doch Farfus, der den letzten Stint im Fahrzeug mit der Nummer 42 fuhr, brachte trotz eines kleinen Ausrutschers auf nasser Fahrbahn den vierten Platz sicher ins Ziel.

 

„Das war eine unglaubliche Veranstaltung – und das Rennen hat all das geboten, was ein 24-Stunden-Rennen bieten sollte“, resümierte BMW Team Schnitzer Teamchef Charly Lamm. „Positiv nehmen wir mit, dass wir in diesem sehr wettbewerbsfähigen Feld mitkämpfen konnten. Mit beiden Autos hat es leider Zwischenfälle gegeben, die letztlich entscheidend gewesen sind. Mit der Nummer 42 haben wir in der Nacht aufgrund des Defekts eines Tankbauteils viel Zeit verloren. So war kein besseres Ergebnis möglich.“