Marathon durch die „Grüne Hölle“

24. Mai 2017 Zurück zur Artikelübersicht »

„Höllische“ 24 Stunden warten am Wochenende auf DTM-Champion Marco Wittmann, der eine Woche nach den DTM-Läufen drei und vier auf dem Lausitzring beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen wird. Beim Langstreckenklassiker in der Eifel ist Wittmann einer von mehr als 600 Fahrern, die sich in 161 Autos auf der längsten Rennstrecke der Welt über 24 Stunden der 25,738 Kilometer langen Kombination aus GP-Strecke und der legendären Nordschleife stellen.

Für den 27-jährigen BMW Piloten wird es der fünfte Einsatz in der „Grünen Hölle“, wie die Nordschleife von Fahrern und Fans ehrfurchtsvoll genannt wird – ein Spitzname, den einst der dreimalige Formel-1-Weltmeister Sir Jackie Stewart geprägt hatte. Nirgendwo anders ist die Herausforderung für die Fahrer bei einem 24-Stunden-Rennen so groß wie in der Eifel, und nirgendwo anders sind die Fans so enthusiastisch.

Nach Platz neun bei Wittmanns Premiere 2012 sahen seine Teams 2014, 2015 und 2016 aber jeweils nicht die Zielflagge. Im vergangenen Jahr war das Rennen nach einem spektakulären Motorschaden sogar schon gelaufen, bevor der Fürther seine ersten Runden im Auto drehen konnte.

In diesem Jahr soll es endlich wieder besser laufen für den amtierenden DTM-Champion, der für das BMW Team Schnitzer im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 42 antreten wird. Er teilt sich das Cockpit mit seinen beiden DTM-Kollegen Tom Blomqvist und Augusto Farfus sowie dem ehemaligen DTM-Piloten Martin Tomczyk. Der Brasilianer Farfus war auch 2010 Teil des Aufgebots, als das BMW Team Schnitzer den fünften und bislang letzten Gesamtsieg in der Eifel feierte. Mit einem weiteren Erfolg am Wochenende könnte das Team zum alleinigen Rekordsieger werden, zudem wäre es der 20. Erfolg für BMW.

Gestartet wird das 45. ADAC Zurich 24h-Rennen am Samstag, 27. Mai, um 15:30 Uhr. Die gesamte Renn-Action bis zum Zieleinlauf um 15:30 Uhr am Sonntag, 28. Mai, wird nonstop live von RTL NITRO übertragen.