25. September 2016

Mit Vorsprung ins Finale

Nach einem schwierigen Samstagslauf in Budapest mit Rang sieben hat Marco Wittmann heute zurückgeschlagen und wertvolle Punkte für die Fahrerwertung gesammelt. Er geht mit 26 Zählern Vorsprung ins Finale in Hockenheim. Sein größter Konkurrent um den Titel, Edoardo Mortara (Audi), ging am Sonntag leer aus.

Der Start war an Dramatik kaum zu überbieten. Wittmann beschreibt aus seiner Perspektive: „Ich hatte einen sehr guten Start, Edo hingegen nicht. Seine Räder haben durchgedreht. Das Momentum war klar auf meiner Seite. Ich bin dann auf seine Seite gezogen. Er wollte glaube ich erst Eki blockieren, dann hat er mich auf die Wiese gedrückt – obwohl ich eigentlich schon neben ihm war. Es kam zum Kontakt, und ich musste durch das Gras. Als ich wieder zurückkam, gab es dann noch einen Kontakt. Ausgelöst hat alles aus meiner Sicht der Fehler von Edo am Start. Es ist klar, dass ich auch nicht so einfach klein beigebe.“ Fazit: Wittmann kann weiterfahren, Mortara muss zum Stopp in die Box und fällt ans Ende des Feldes zurück. Wittmann wird Vierter, Mortara kommt nicht ins Ziel.

„Ich habe heute zwölf Punkte gesammelt“, sagt der Spitzenreiter. „Das ist für uns wieder ein ordentlicher Schritt nach vorn. Die Plätze sieben und vier am Wochenende waren das Maximum. Die Konkurrenz von Audi war extrem stark. Umso wichtiger waren die Punkte.“

Jetzt heißt es volle Konzentration auf die letzten beiden Saisonrennen in Hockenheim am 15. und 16. Oktober. Kommt Wittmann im ersten Rennen am Samstag vor Mortara ins Ziel, ist er DTM-Champion 2016.