Wasser marsch!

20. August 2016 Zurück zur Artikelübersicht »

Regen, Regen und nochmals Regen: Der elfte Saisonlauf auf dem „Moscow Raceway“ wurde für Marco Wittmann zur Rutschpartie. Schon im Qualifying hatte sein Red Bull BMW M4 DTM mit dem nassen Asphalt zu kämpfen. Im Rennen wurde Wittmann auf Rang 19 ins Ziel gespült.

Bei Temperaturen um die 20 Grad und anhaltenden Regenfällen musste der erste Lauf vor den Toren Moskaus aus Sicherheitsgründen hinter dem Safety-Car gestartet werden. Drei Runden hatten die Fahrer Zeit, sich hinter dem Sicherheitsfahrzeug an die widrigen Streckenbedingungen zu gewöhnen, ehe das Rennen freigegeben wurde. Wittmann ging nach einem schwierigen Qualifying auf ebenfalls rutschigem Asphalt von Platz 20 aus in die verbleibenden 30 Rennminuten. Die Sichtverhältnisse auf der 3,931 Kilometer langen Strecke waren alles andere als gut. Der Scheibenwischer des Red Bull BMW M4 DTM hatte viel Gischt zu verdrängen. Wittmann hatte also viel Arbeit vor sich, konnte aber nur wenig ausrichten. Ihm gelang es, einen Platz gutzumachen, sodass er nach 22 Runden als 19. die Ziellinie überqueren konnte.

„Ich konnte heute nicht viel ausrichten. Die ersten zehn Runden habe ich aufgrund der Gischt nicht viel gesehen. Ich hatte keine Möglichkeit, zu attackieren, die Pace war einfach nicht da. Alles in allem war das ein enttäuschendes Rennen.“

Der Sieg ging an Mercedes-Pilot Robert Wickens, der zugleich die Führung in der Fahrerwertung von Wittmann übernahm. Doch schon morgen im zweiten Lauf auf dem „Moscow Raceway“ kann sich das Blatt wieder wenden, schließlich hat Wittmann lediglich drei Punkte Rückstand auf den neuen Spitzenreiter.