Die DTM-Sommerpause ist vorbei

16. August 2016 Zurück zur Artikelübersicht »

Knapp fünf Woche nach den beiden Rennen in Zandvoort kommt die DTM aus der Sommerpause zurück – und das gleich mit der weitesten Reise des Jahres. Zum bereits vierten Mal ist für Marco Wittmann und seine Kollegen von BMW Motorsport der „Moscow Raceway“ das Ziel, fast 2000 Kilometer Luftlinie entfernt vom Sitz von Marco Wittmanns BMW Team RMG in Andernach.

Die 3,931 Kilometer lange Strecke etwa 80 Kilometer nordwestlich der russischen Hautstadt Moskau, die vom renommierten Aachener Streckendesigner Hermann Tilke entworfen wurde, war seit der DTM-Premiere 2013 bislang ein gutes Pflaster für Marco Wittmann, sein Team und seine BMW Kollegen. In allen bisherigen Rennen stand bislang mindestens ein BMW Fahrer mit dem Podium, 2014 hatte Wittmanns damaliger Teamkollege Maxim Martin dort seine erste Poleposition und seinen ersten Sieg geholt, 2015 verbuchte Marco Wittmann selbst als Zweiter im ersten Rennen seine bislang beste Platzierung auf der russischen Strecke.

„Auf dem Moscow Raceway hatte ich im vergangenen Jahr ein sehr gutes Samstagsrennen. Leider hat es damals aufgrund eines Reifenproblems nicht ganz zum Sieg gereicht, aber meine Pace war sehr gut. Entsprechend zuversichtlich gehe ich die beiden Läufe in diesem Jahr an“, sagt Wittmann und setzt sich hohe Ziele: „Ich würde gerne meinen zweiten Saisonsieg feiern und mit Blick auf die Fahrerwertung natürlich so viele Punkte mitnehmen wie möglich.“

Vor der kleinen Sommerpause hatte er auch in Zandvoort mit einem zweiten und einem vierten Rang ordentlich gepunktet und seine Führung in der Gesamtwertung, die er zuvor beim Heimspiel auf dem Norisring übernommen hatte, erfolgreich verteidigt. Nach bislang zehn von insgesamt 18 Läufen hat der DTM-Champion von 2014 sieben Punkte Vorsprung vor seinem momentan schärfsten Verfolger Jamie Green. Auch sein BMW Team RMG führt die Teamwertung an, BMW Motorsport liegt auf Rang eins bei den Herstellern.

Das Rennen am Samstag über 40 Minuten beginnt um 12.30 Uhr deutscher Zeit (ab 12.05 Uhr live in der ARD). Am Sonntag wird das zweite Rennen über eine Stunde 20 Minuten früher um 12.10 Uhr deutscher Zeit gestartet (ab 12.05 Uhr live in der ARD).