Enttäuschendes 24-Stunden-Rennen für Wittmann

29. Mai 2016 Zurück zur Artikelübersicht »

Für Marco Wittmann stand die 44. Auflage der 24 Stunden auf dem Nürburgring unter keinem guten Stern. Der #18 BMW M6 GT3, mit dem Wittmann und seine Teamkollegen Jörg Müller, Jesse Krohn und Augusto Farfus unterwegs waren, blieb nach sechseinhalb Stunden mit einem technischen Problem stehen.

Nach einem starken Qualifying war das für Schubert Motorsport startende Quartett von Platz zwei und damit aus der ersten Startreihe in den Langstreckenklassiker auf der Nordschleife gegangen. Startfahrer Müller hielt die zweite Position, bis das Rennen nach nur 50 Minuten wegen heftiger Unwetter in der Eifel unterbrochen werden musste.

Nach dem Neustart, der kurzzeitigen Führung und einem frühen Reifenwechsel lag das Fahrzeug zunächst zurück, doch Müller zeigte eine hervorragende Aufholjagd und führte das Rennen wieder an, als er in Runde 17 plötzlich an Leistung verlor und den stark qualmenden BMW M6 GT3 abstellen musste. Er wurde zur Untersuchung in die Garage gebracht. Nach einer langen Reparatur nahm das Auto in den Morgenstunden am Sonntag das Rennen wieder auf, konnte aber natürlich nicht mehr in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen.

„Das ist extrem enttäuschend“, sagte Wittmann. „Ich bin nun schon zum dritten Mal in Folge in den Abend- und Nachtstunden aus- oder zurückgefallen. Irgendwie habe ich bei diesem Rennen kein Glück. Das ist besonders schade, weil ich denke, dass wir den Speed gehabt hätten, um ganz vorne mitfahren zu können.“

Nun bleibt Wittmann die Hoffnung, dass es am kommenden Wochenende wieder besser läuft, wenn er mit seinem Red Bull BMW M4 DTM auf dem Lausitzring antritt: „Meine Devise lautet nun: Abhaken, Kopf hoch und am Lausitzring wieder angreifen.“