Gemischte Gefühle

30. August 2015 Zurück zur Artikelübersicht »

Höhen und Tiefen in Moskau: Nach Platz zwei im Rennen am Samstag kam der amtierende DTM-Champion im zweiten Lauf des Russland-Wochenendes als Siebter ins Ziel.

„Leider war heute mehr als Platz sieben nicht drin“, sagte Wittmann. „Wir haben im Qualifying ein bisschen verwachst, wie man im Skisport sagen würde, sind mit dem zweiten Reifensatz im Verkehr steckengeblieben. Ansonsten hätten wir um die Poleposition kämpfen können. Dann wäre das Rennen anders gelaufen. Klar, nach dem Spielberg-Wochenende lief es hier in Moskau deutlich besser für uns. Daher hat sich die Russland-Reise mit Sicherheit gelohnt.“

Vor allem im Samstagrennen hatte Wittmann fette Punkte-Beute in Moskau gemacht. Im Qualifying drehte er die schnellste Runde und sicherste sich seine erste Poleposition des DTM-Jahres 2015 – seine fünfte insgesamt. Nach einem guten Start konnte er sich lange Zeit an der Spitze des Feldes behaupten. Wenige Minuten vor Schluss verlor er aber die Führung an Pascal Wehrlein. „Ich hatte einen schleichenden Plattfuß gegen Rennende, wie sich später herausstellte“, sagte Wittmann. „Ohne das Problem wäre auch im Rennen ansonsten sicher mehr möglich gewesen.“

Nach dem Russland-Gastspiel liegt Wittmann aktuell mit 75 Punkten auf Rang sechs der Fahrerwertung.