29. August 2015

Nach der Pole auf dem Podest

Zwei Safety-Car-Phasen und packende Überhol-Action: Der erste Lauf auf dem Moscow Raceway war ein echter Thriller – für Fans und Fahrer. Nach großem Kampf kam Marco Wittmann als Zweiter hinter Sieger Pascal Wehrlein ins Ziel.

Der Start in das Rennwochenende in Russland war für Wittmann optimal verlaufen. Im ersten Qualifying auf dem Moscow Raceway konnte der Youngster seine erste Poleposition in diesem DTM-Jahr feiern. „Es war fantastisch“, sagte er. „Ich habe mich bereits im ersten Run gut gefühlt, habe aber hier und da einen kleinen Fehler gemacht. Deshalb wusste ich, dass ich mit dem zweiten Satz Reifen noch mehr rausholen kann, und das war dann auch der Fall. Wir haben den Luftdruck für diesen zweiten Satz noch etwas verändert, und das war ein richtiger Schritt. Die Runde war perfekt, ich habe mich richtig wohl gefühlt. Es ist toll, ganz vorne zu stehen und gut ins Wochenende zu starten. Die Poleposition ist natürlich das Optimum.“

Auch am Start konnte Wittmann seine Führung verteidigen. Und bei den beiden Restarts infolge zweier Safety-Car-Phasen blieb der BMW Team RMG Pilot cool und hielt die Konkurrenz hinter sich. Allerdings konnte er sich nicht entscheidend absetzen und aus dem DRS-Fenster fahren. „Als Pascal Wehrlein begonnen hat, mich anzugreifen, war mir schnell klar, dass ich gegen ihn keine Chance haben würde“, sagte Wittmann. „Auch als er an mir vorbeigegangen war, konnte ich ihn trotz DRS nicht halten. Deshalb bin ich mit dem zweiten Platz zufrieden, auch wenn ich von der Poleposition natürlich lieber gewonnen hätte.“

Durch seinen zweiten Platz machte der amtierende DTM-Champion in der Fahrerwertung einen Sprung auf Platz fünf. Der zweite Moskau-Lauf startet am Sonntag um 16.13 Uhr Ortszeit.