Bergfex

31. Juli 2015 Zurück zur Artikelübersicht »

Berge sind zum Klettern da: Von Platz zwei beim DTM-Rennen 2014 hat sich Marco Wittmann in der vergangenen Saison auf Rang eins verbessert. Auf dem in einem malerischen Tal gelegenen Red Bull Ring stand er beim Vierfachtriumph von BMW als Sieger auf dem Podest.

Kein Wunder, dass der amtierende Champion „gute Erinnerungen“ an die Strecke hat. „Vor wenigen Wochen habe ich dann hier auch noch meinen Formel-1-Test absolviert. Das war ein Riesenerlebnis“, sagt er.

Nach dem erfolgreichen Wochenende in Zandvoort, bei dem der Youngster beim historischen Siebenfachsieg von BMW am Samstag ebenfalls Platz eins belegte, will Wittmann auch in Österreich glänzen. Der Red Bull Ring ist Austragungsort der DTM-Saisonrennen neun und zehn sowie Schauplatz für das zweite Gastspiel der Serie in der aktuellen Saison außerhalb Deutschlands.

In Spielberg treffen Tradition und Moderne aufeinander. Bereits seit 1969 – damals noch unter dem Namen Österreichring – werden dort Rennen ausgetragen. Nur ein Jahr nach der Eröffnung trat 1970 die Formel 1 zum ersten Mal auf diesem Kurs an. Das aktuelle Streckenlayout stammt aus der Feder von Rennstreckendesigner Hermann Tilke. Die DTM fuhr bereits in den Jahren 2001 bis 2003 auf dem damaligen A1-Ring und kehrte 2011 nach Spielberg zurück. Die Zuschauer am Red Bull Ring sind motorsportbegeistert: In der vergangenen Saison verfolgten im Verlauf des Wochenendes 47.500 Fans die Action auf der Strecke.

Aktuell liegt Wittmann mit 49 Punkten auf Rang sieben der Fahrerwertung, das BMW Team RMG auf Platz vier der Teamwertung.