Sieg beim Siebenfach-Sieg

11. Juli 2015 Zurück zur Artikelübersicht »

Erstmals seit dem Rennen auf dem Nürburgring 2014 steht Marco Wittmann wieder ganz oben auf dem Treppchen. Im Auto mit der Startnummer eins fuhr der Fahrer vom BMW Team RMG auf Platz eins: Nach 40 Minuten und einer Runde im ersten Lauf des Zandvoort-Wochenendes sah Wittmann als Sieger die Zielflagge.

Mit einer beeindruckenden Leistung sowohl im Qualifying als auch im Rennen meldete sich der amtierende DTM-Champion zurück an der Spitze. Im Zeittraining war nur BMW Pilot Augusto Farfus schneller als Wittmann. Ihm fehlten lediglich 0,008 Sekunden auf die Pole-Zeit von „Gustl“. Insgesamt schafften sieben der acht BMW Fahrer den Sprung in die Top-10 und machten damit das beste Quali-Ergebnis seit dem Comeback 2012 perfekt.

Im Rennen wurde es dann erneut historisch: Wittmann erwischte im Ice-Watch BMW M4 DTM einen perfekten Start in das erste Zandvoort-Rennen. Noch vor der ersten Kurve setzte er sich an die Spitze des Feldes. Ende der ersten Runde kam das Safety-Car nach dem Abflug von Mercedes-Pilot Paul Di Resta für vier Umläufe auf die Strecke. Aber auch beim Restart ließ Wittmann der Konkurrenz keine Chance, und zog davon. Gegen Ende des Rennens kam ihm sein BMW Fahrerkollege António Félix da Costa nahe. Aber Wittmann konnte die Angriffe des Fahrers vom BMW Team Schnitzer abwehren und seinen knappen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen. Das gab es noch nie: Sieben BMW kamen auf die ersten sieben Plätze. Ein Siebenfach-Sieg in Zandvoort – ein historischer Tag.

„Ich hatte am Start scheinbar den besseren Grip, konnte Augusto ausbeschleunigen und das Rennen von der Spitze weg bestimmen“, sagt Wittmann. „Gegen Ende wurde es noch einmal brenzlig, weil António mir ziemlich nahe gekommen und mich unter Druck gesetzt hat, vor allem mit dem DRS, das er nutzen konnte. Aber ich habe den Sieg nach Hause gebracht. Jetzt wird gefeiert!“