Wendemöglichkeit

08. Juli 2015 Zurück zur Artikelübersicht »

2014 waren Marco Wittmann und seine Jungs vom BMW Team RMG nach dem Lauf in Zandvoort in Feierlaune: Nachdem sich der Youngster im Rennen zuvor zum DTM-Champion gekrönt hatte, fuhren er, Maxime Martin und die Mannschaft aus der Eifel auch die Teammeisterschaft in der Tourenwagenserie ein.

Dementsprechend reist Wittmann mit einem guten Gefühl zum „Circuit Park“ am Nordseestrand. „Es ist immer wieder schön, nach Zandvoort zu kommen“, sagt er. „Die Atmosphäre ist sehr angenehm, die Strecke mit ihren vielen Kurven aufregend. In der Vergangenheit konnten wir dort immer recht gute Ergebnisse einfahren. Letztes Jahr standen ich als Zweitplatzierter auf dem Podium.“

In der aktuellen Saison läuft es für den Champion bisher nicht wie gewünscht. Der fünfte Platz im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring war sein bisher bestes Ergebnis. Jetzt hofft Wittmann, dass in Zandvoort endlich die Wende zum Besseren gelingt. „Ich denke, dass die Strecke uns besser liegen wird als die bisherigen. Deshalb sind mein Team und ich recht optimistisch und wir freuen uns darauf.“

In Zandvoort startet die DTM ihre diesjährige Europareise. Nacheinander stehen neben dem Gastspiel in den Niederlanden auch die Rennen im österreichischen Spielberg am 1. und 2. August sowie die beiden Läufe in Moskau am 29. und 30. August auf dem Programm. Während der „Red Bull Ring“ und der „Moscow Raceway“ moderne Rennstrecken sind, ist der „Circuit Park“ ein Kurs alter Schule. Mit seinen Kuppen und Bodenwellen gleicht jede Runde einer Achterbahnfahrt. Speziell ist auch der Sand, der vom Küstenwind über die Fahrbahn geweht wird. Eine der besten Überholmöglichkeiten bietet die Tarzanbocht, die erste Kurve am Ende der Start-und-Zielgeraden.