Großer Fight in Nürnbergs Straßen

28. Juni 2015 Zurück zur Artikelübersicht »

Mit großen Hoffnungen war Marco Wittmann in das DTM-Wochenende auf dem Norisring gestartet, wollte beim Heimspiel endlich auf dem Podium stehen. Doch der Traum vom Treppchen hat sich für den amtierenden DTM-Champion nicht erfüllt.

Entsprechend enttäuscht war Wittmann auch nach dem zweiten Lauf am Sonntag. „Das Fazit nach meinen Heimspiel fällt ernüchternd aus. Natürlich habe ich mir mehr ausgerechnet“, sagt er. Schon im Qualifying hatte sein Ice-Watch BMW M4 DTM Probleme auf Nürnbergs Straßen. Mehr als Rang 22 war für Wittmann nicht möglich. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 23 Grad ging der Youngster aus der vorletzten Startreihe in den sechsten DTM-Saisonlauf. Schon in Kurve eins konnte er live aus dem Cockpit verfolgen, wie sich die Konkurrenz vor ihm gegenseitig in die Autos fuhr, während sich Wittmann clever aus allen Kämpfen heraushielt. Nach einer Safety-Car-Phase kam er in Runde 29 zum Reifenwechsel am Ice-Watch BMW M4 DTM an die Box. Im Anschluss bewies der Fahrer vom BMW Team RMG Kämpferherz: Er zeigte einen tollen Fight und arbeitete sich bis Rennende noch auf Rang 13 nach vorn.

„Nach dem Qualifying mit Startplatz 22 war klar, dass das Rennen ziemlich schwierig werden würde. Trotzdem ist es mir gelungen, mich bis auf den 13. Rang nach vorn zu arbeiten. Ich war am Anfang recht schnell unterwegs, habe aber teilweise im Verkehr festgesteckt. Auf der Strecke habe ich mir tolle Fights geliefert. Es wäre schön gewesen, wenn ich ein paar Punkte hätte mitnehmen können. Glückwunsch an Bruno Spengler zum dritten Platz. Er hat das Beste aus dem Paket herausgeholt.“

Das nächsten beiden DTM-Rennen findet am 11. Und 12. Juli in Zandvoort statt. Aktuell liegt Wittmann mit 14 Punkten auf Rang 15 der Fahrerwertung.