03. Mai 2015

Nach Hockenheim ist vor der „Hölle“

Zwei Rennen, zwölf Punkte: Auch wenn sich Marco Wittmann vom Auftakt ins DTM-Jahr 2015 sicher mehr versprochen hatte, konnte der Champion mit der Ausbeute in Hockenheim zufrieden sein. „Ich denke, wir haben das Maximum herausgeholt.“

Nach Platz neun im ersten Lauf des Jahres am Samstag konnte sich Wittmann in Rennen zwei noch einmal steigern. Der Champion startete vom dritten Platz und brannte eine überragende erste Runde in den noch trockenen Asphalt. Nach wenigen Kurven hatte er in seinem Ice-Watch BMW M4 DTM die beiden vor ihm fahrenden Autos bereits überholt und führte das Feld an. Doch dann setzte der Regen ein. „Leider hatten wir im Nassen vielleicht einen Tick zu wenig Luftdruck in den Reifen“, sagte Wittmann. Der Champion konnte den Speed der Konkurrenz nicht mehr mitgehen und kam als Fünfter ins Ziel. „Natürlich haben wir uns zum Auftakt ein bisschen mehr versprochen. Aber mehr war leider nicht drin heute“, sagte der BMW Team RMG Pilot. „Im Regen fehlt uns ein bisschen die Pace zur Konkurrenz. Aber wir haben das Beste daraus gemacht.“ Ausruhen nach dem intensiven ersten Rennwochenende des Jahres in der DTM kann sich Wittmann nicht. In zwei Wochen steht bereits das nächste Highlight auf dem Programm: Er tritt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im BMW Z4 GT3 an.