Turbulenter Start in die neue DTM-Saison

02. Mai 2015 Zurück zur Artikelübersicht »

Nach einem actiongeladenen ersten Rennen auf dem Hockenheimring mit vielen Zweikämpfen und zwei Safety-Car-Phasen überquerte der amtierende Champion Marco Wittmann in seinem Ice-Watch BMW M4 DTM als Neunter die Ziellinie.

Nach einem schwierigen ersten Qualifying beim DTM-Auftakt profitierte Wittmann zunächst davon, dass zwei vor ihm platzierte Fahrer in der Startaufstellung zurückversetzt wurden. Der Fürther ging daraufhin von Position 14 ins Rennen auf der 4,574 Kilometer langen Strecke. Wittmann zeigte einen guten Start und ließ eine ebenso starke erste Runde folgen. „Ich war richtig in Fahrt“, sagte er. „Es hat richtig Spaß gemacht. Ich bin viel Risiko gegangen und konnte mich dadurch auf den siebten Platz vorarbeiten.“

Zu Anfang ging Wittmann die Pace der vor ihm fahrenden Autos mit, musste aber im weiteren Verlauf des Rennens abreißen lassen. Nachdem Daniel Juncadella (Mercedes) im Kiesbett liegen geblieben war, fuhr das Safety-Car auf die Strecke. „Nach dem Re-Start kam es dann zur Kollision mit Mattias Ekström, der mich in den Dreck geschoben hat“, sagt Wittmann. Der Champion verlor einen Platz und musste sich hinter seinem Teamkollegen Maxime Martin wieder einreihen. Am Ende eines für die Zuschauer spannenden und nervenaufreibenden Rennens kam Wittmann auf Position neun ins Ziel und sammelte zum Auftakt zwei Punkte. „Letztendlich konnten wir noch zwei Punkte retten. Aber ohne DRS ist man quasi chancenlos.“

Schon morgen geht die Action in Hockenheim weiter. Am Sonntag stehen bereits das nächste Qualifying und das zweite Rennen auf dem Programm.