Das Team ist der Star

28. September 2014 Zurück zur Artikelübersicht »

Für Marco Wittmann rückte seine erneut starke Vorstellung mit Platz zwei in Zandvoort in den Hintergrund: Sein BMW Team RMG sicherte sich im neunten DTM-Lauf des Jahres vorzeitig den Teamtitel.

Am Lausitzring war es Wittmann, der im Ice-Watch BMW M4 DTM den Gewinn des Fahrertitels perfekt gemacht und im Mittelpunkt des Interesses gestanden hatte. Im „Circuit Park Zandvoort“ gebührte der Jubel hingegen vor allem der Crew von Teamchef Stefan Reinhold und seinem Teamkollegen Maxime Martin. Mit 193 Punkten liegt das BMW Team RMG vor dem Saisonfinale in Hockenheim uneinholbar an der Spitze des Gesamtklassements. Martin steht zudem mit 47 Zählern als „Rookie of the Year“ fest. Damit krönte das BMW Team RMG seine bisher nahezu perfekt gelaufene DTM-Saison.

„Ich bin sehr stolz, dass wir nach dem Gewinn der Fahrerwertung nun auch noch Team-Champion sind“, meinte Wittmann. „Das ist der Lohn für die tolle Arbeit in dieser Saison. Glückwunsch auch an meinen Teamkollegen Maxime Martin zum Titel ‚Rookie of the Year‘. Besser geht es für uns kaum.“

Wittmann selbst behielt in einem ereignisreichen Rennen mit nicht weniger als vier Safety-Car-Phasen einen kühlen Kopf und sammelte als Zweiter hinter Sieger Mattias Ekström (Audi) 18 weitere Punkte. Nach einem guten Start übernahm er vom zweiten Platz zunächst die Führung. Nach einem spannenden Duell mit Mike Rockenfeller musste sich Wittmann in der Schlussphase des Rennens, als er auf der härteren Reifenmischung unterwegs war, lediglich Ekström geschlagen geben, der auf den weichen Optionsreifen nicht zu halten war.

„Es war ein verrücktes Rennen mit vielen Safety-Car-Phasen. Ich erwischte einen super Start erwischt und konnte an Mike Rockenfeller vorbeiziehen. Allerdings haben meine Optionsreifen danach sehr schnell abgebaut, und ich konnte meine Pace nicht halten. Dann habe ich mich in Kurve eins auch noch verbremst, so dass Rocky wieder an mir vorbeigehen konnte“, sagte Wittmann. „Danach hat mein Team einen sensationellen Job gemacht, mich früh in die Box zum Reifenwechsel geholt. Das war die absolut richtige Entscheidung. Ich bin happy mit Platz zwei heute im Rennen. Das ist ein super Tag. Jetzt gibt es in Hockenheim beim großen Finale noch den Herstellertitel zu gewinnen. Ich bin hoch motiviert, und will das Jahr mit einem guten Resultat abschließen.“