Erste Startreihe in Zandvoort

27. September 2014 Zurück zur Artikelübersicht »

Der Rennalltag hat den frischgebackenen DTM-Champion Marco Wittmann wieder: Im niederländischen Zandvoort steht an diesem Wochenende der neunte Lauf der Saison 2014 an. Der BMW Team RMG Pilot hat sich dabei eine gute Ausgangslage für das Rennen auf dem Dünenkurs an der Nordsee gesichert.

In der Qualifikation am Samstag fuhr Wittmann mit seinem Ice-Watch BMW M4 DTM auf den zweiten Platz – und damit in die erste Startreihe.

Wittmann hatte den Tag mit der Bestzeit im ersten freien Training begonnen, gab sich danach aber vorsichtig mit Prognosen. Im zweiten freien Training musste er sich mit Platz 13 begnügen. Über die Mittagspause feilten Wittmann und sein BMW Team RMG daran, die optimale Abstimmung für den rauen Streckenbelag und die unterschiedlichen Grip-Verhältnisse zu finden.

Im letzten und entscheidenden Teil der Qualifikation setzte der 24-Jährige zunächst die Bestzeit. Danach steuerte er bereits drei Minuten vor Ablauf der Zeit seine Box an, immer noch an erster Stelle des Klassements liegend.

„Hier in Zandvoort ist der Reifenverschleiß normalerweise recht hoch, und deshalb funktioniert der Reifen nur in der ersten oder zweiten Runde gut, danach baut er ab. Man kann dann keine schnellere Runde fahren“, erklärte Wittmann. „Das war auch bei mir der Fall, deshalb sind wir dann an die Box gefahren und haben zugeschaut, was sich noch tut.“

Nur einem gelang es – wenn auch knapp –, Wittmanns Zeit noch zu unterbieten: Audi-Pilot Mike Rockenfeller fuhr die Bestzeit. Wittmann qualifizierte sich mit einem Rückstand von nur 26 Tausendstelsekunden für Startplatz zwei.

Er bilanzierte: „Ich kann mit dem zweiten Platz wirklich zufrieden sein. Im freien Training hatten wir noch hier und dort kleine Probleme, doch wir konnten sie beheben und stehen nun in der ersten Reihe. Das ist toll, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir im Vergleich zu den anderen noch zusätzliches Gewicht im Auto haben. Von daher stehen wir gut da.“

Das Rennen auf dem 4,307 Kilometer langen Kurs in Zandvoort startet am morgigen Sonntag um 13:30 und geht über 44 Runden.