Ein Ziel erreicht, zwei weitere im Visier

25. September 2014 Zurück zur Artikelübersicht »

Zwei Wochen lang hat Marco Wittmann den Gewinn des DTM-Fahrertitels genossen und einen Medien-Marathon absolviert. Nun reist er zum vorletzten Saisonrennen nach Zandvoort und hat dort schon die nächsten Ziele im Blick.

Ausnahmezustand. Mit diesem Wort lassen sich die zwei Wochen, die Marco Wittmann nach dem Triumph in der DTM-Fahrerwertung auf dem Lausitzring erlebt hat, wohl am besten beschreiben. Auf die Party direkt nach dem Rennen folgte ein Medien-Marathon, der Wittmann deutlich vor Augen führte, dass er wirklich den mit Abstand größten Erfolg seiner Karriere gefeiert hatte.

„Was für zwei Wochen”, sagt Wittmann. „Es blieb kaum Zeit, um zu realisieren, was wir auf dem Lausitzring geschafft haben. Die Wochen waren anstrengend, aber als DTM-Champion absolviert man die ganzen Termine natürlich mit Freude. Ich wache jeden Morgen mit einem Lächeln im Gesicht auf.“

Nach seiner „Champions-Tour“ durch die Medien war Wittmann schon am vergangenen Mittwoch wieder bei seinem BMW Team RMG in Niederzissen, um sich akribisch auf das anstehende Rennen in Zandvoort vorzubereiten. Schließlich hat Wittmann mit dem Gewinn des DTM-Fahrertitels zwar sein größtes, aber nicht das einzige Ziel in dieser Saison erreicht.

„Natürlich habe ich den Gewinn des Fahrertitels gebührend gefeiert. Immerhin war das der bisher größte Tag in meiner Motorsport-Karriere. Die Erinnerungen an die Zieldurchfahrt am Lausitzring und den Jubel danach sind noch immer präsent. Diese Momente werde ich niemals vergessen“, sagt Wittmann. Aber: „Wir haben mit BMW und meinem Team noch einige weitere große Ziele. Mit ein wenig Glück können wir bereits in Zandvoort die Teammeisterschaft gewinnen. Hoffentlich sammeln wir auch genügend Punkte, damit BMW als Führender in der Herstellerwertung beim Saisonabschluss in Hockenheim antritt. Ich werde wieder mein Bestes geben.“

Wittmanns Erinnerungen an den Kurs in den niederländischen Nordsee-Dünen sind sehr gut. Immerhin stand er dort im vergangenen Jahr zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere auf der Pole-Position. Im Rennen reichte es damals zum fünften Rang. Diesmal greift er in seinem Ice-Watch BMW M4 DTM einen Platz auf dem Podium an.