„DTM-Champion – das ist einfach sensationell.“

15. September 2014 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann hat gleich seinen ersten Matchball genutzt: Beim achten von zehn Läufen zur DTM-Saison 2014 krönte sich der 24-Jährige vom BMW Team RMG zum jüngsten deutschen DTM-Champion aller Zeiten. Drei Fragen an Marco Wittmann.

Marco, herzlichen Glückwunsch zum Titel. Wie fühlt man sich als DTM-Champion 2014?

Marco Wittmann: „Ich bin noch ganz überwältigt, und es ist schwierig, die vielen Gedanken in meinem Kopf in Worte zu fassen. Ich bin einfach überglücklich. Natürlich wusste ich, dass es bereits hier am Lausitzring klappen könnte. Doch als ich dann über die Ziellinie gekommen bin und mein Traum Realität wurde, sind meine Gefühle Achterbahn gefahren. Vielen Dank an BMW Motorsport und mein BMW Team RMG. Jeder hat alles gegeben, damit wir erfolgreich sind. Zu Saisonbeginn lautete meine Zielsetzung, meinen ersten Sieg in der DTM zu holen. Nun bin ich DTM-Champion – das ist einfach sensationell.“

Was war der Schlüssel zu diesem Erfolg?

Wittmann: „Ein ganz wichtiger Faktor war das Auto. Ich muss sagen, dass ich mich von Anfang an in meinem Ice-Watch BMW M4 DTM wahnsinnig wohl gefühlt habe. Bereits bei den ersten Testfahrten im Winter bin ich klasse zurechtgekommen. Dazu kommt die harte Arbeit, die BMW Motorsport und das BMW Team RMG zu Hause und an der Rennstrecke geleistet haben. So ist es uns gelungen, das Potenzial des BMW M4 DTM in die entsprechenden Ergebnisse umzusetzen. Der dritte wichtige Faktor war die Konstanz, regelmäßig ins Ziel zu kommen und Punkte zu sammeln. Ich habe lange gar nicht auf den Punktestand geschaut, sondern immer von Rennen zu Rennen gedacht. Diese Strategie hat sich ausgezahlt.“

Was hast du dir nun für die zwei abschließenden Rennen der Saison vorgenommen?

Wittmann: „Nach dem Gewinn des Fahrertitels lautet unser großes Ziel jetzt, mit dem BMW Team RMG und mit BMW die Titel in der Team- und der Herstellerwertung zu holen. Das wäre die Krönung. Ansonsten möchte ich die Rennen in Zandvoort und Hockenheim einfach genießen – und falls möglich, noch den einen oder anderen weiteren Erfolg einfahren.“