Regenlotterie: Wittmann startet von Position sieben

13. September 2014 Zurück zur Artikelübersicht »

Schwierige Bedingungen auf dem Lausitzring: Marco Wittmann startet beim achten Saisonlauf der DTM von Position sieben. Auf regennasser Strecke schaffte der Youngster als einziger BMW Pilot den Sprung unter die Top-10.

Aufgrund starken Nebels, der den Start des Rettungshubschraubers im Falle eines Unfalls unmöglich gemacht hätte, musste das für 10.25 Uhr geplante erste freie Training auf dem „EuroSpeedway“ aus Sicherheitsgründen gestrichen werden. Lediglich eine auf 15 Minuten verkürzte Session war auf dem rutschigen Asphalt auf der 3,478 Kilometer langen Strecke möglich. Das Qualifying wurde zum Regenroulette, an deren Ende der Fahrer vom BMW Team RMG in die vierte Startreihe rutschte. „Heute war es eine Lotterie“, sagt Wittmann. „Wer von Anfang an das beste Set-up hatte, stand auch vorn. Im kurzen freien Training konnte niemand an der Abstimmung feilen, deshalb haben alle in der Qualifikation mehr oder weniger bei null angefangen. Wir waren nicht ganz so gut aufgestellt. Es waren schwierige Bedingungen. Ich bin in Q3 eingezogen – und das war wichtig.“

„Morgen versuche ich, einen guten Start zu zeigen und ein gutes Rennen abzuliefern“, meint der BMW Team RMG Pilot weiter. Drei Plätze muss Wittmann gut machen, dann würde er am Lausitzring aus eigener Kraft neuer DTM-Champion. „Darüber denke ich jetzt nicht nach“, sagt er. „Ich fahre mein Rennen, dann werden mein Team und ich sehen, wo wir am Ende stehen.“