Pole-Position auf dem Nürburgring

16. August 2014 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann hat beim siebten DTM-Wochenende des Jahres das schwerste Auto im Feld – und das schnellste. Beim Heimspiel seines BMW Team RMG auf dem Nürburgring sicherte sich der 24-Jährige die Pole-Position.

Trotz zusätzlicher zehn Kilogramm Performance-Gewicht in seinem Ice-Watch BMW M4 DTM brach Wittmann dabei den neun Jahre alten Rundenrekord von Mattias Ekström und setzte in 1:22,780 Minuten eine neue Bestzeit. Der aktuelle Tabellenführer startet zum dritten Mal in dieser Saison und zum vierten Mal in seiner DTM-Karriere von Startplatz eins.

Der Nürburgring zeigte sich einmal mehr von seiner typischen Seite: Den ganzen Tag über herrschte unberechenbares Wetter, Regenschauer wechselten sich mit vereinzelten Sonnenstrahlen ab. Zu Beginn der Qualifikation war die Strecke noch nass, dann trocknete sie ab. Wittmann kam mit diesen schwierigen Bedingungen bestens zurecht. Im ersten Teil des Qualifyings war er Zweiter, in Q2 setzte er die Bestzeit und erreichte damit ungefährdet den letzten und entscheidenden Abschnitt. Auch im Q3 war Wittmann nicht zu bezwingen.

„Das war eines der schwierigsten Qualifyings in dieser Saison. Aber ich habe mich im Auto pudelwohl gefühlt“, meinte Wittmann danach. „Es hat großen Spaß gemacht, mit dem Fahrzeug ans Limit zu gehen. Mein Team hat einen tollen Job gemacht und vom freien Training zum Qualifying die Abstimmung des Fahrzeugs entscheidend verbessert. Vor allem in Q2 und Q3 lag das Auto perfekt. Natürlich bin ich glücklich. Allerdings steht das Wochenende unter traurigen Vorzeichen. Unsere Gedanken sind bei der Familie des verstorbenen Dieter Lamm vom BMW Team Schnitzer. Wir wollten ihm zu Ehren ein gutes Resultat holen. Das hat funktioniert.“

Das siebte Rennen der Saison 2014 auf dem 3,629 Kilometer langen Nürburgring geht über 49 Runden und wird morgen um 13.30 Uhr gestartet.