Zwei aus drei.

01. Juni 2014 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann hat bei der Rückkehr der DTM auf den Hungaroring nach 26 Jahren einen souveränen Start-Ziel-Sieg gefeiert. Von der Poleposition gestartet überquerte der Fahrer vom BMW Team RMG nach 41 Runden als Sieger die Ziellinie. Wittmann gelang damit im dritten Saisonrennen schon der zweite Erfolg. Vor seinem Heimrennen auf dem Norisring am 29. Juni liegt der 24-Jährige damit auf Platz eins der Fahrerwertung.


Am Start konnte sich Wittmann gegen seinen Markenkollegen Timo Glock behaupten und bog als Führender in die erste Kurve ein. Im weiteren Verlauf gelang es ihm, auf den Optionsreifen eine Lücke zu seinen Verfolgern herauszuarbeiten. „Der Schlüssel war, dass ich den Start gewonnen habe“, sagt er. „Anschließend ist es mir gelungen, aus dem DRS-Fenster zu kommen und mich weiter abzusetzen.“ Mit 5,6 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Miguel Molina bog Wittmann im Ice-Watch BMW M4 DTM schließlich zum Boxenstopp in die Boxengasse ein. „Der Stopp war perfekt“, sagt er. „Mein Team hat hervorragende Arbeit geleistet.“

Auch auf den härteren Standardreifen ließ der BMW Fahrer der Konkurrenz keine Chance. Nach 1:08:35,291 Stunden überquerte Wittmann auf dem Hungaroring als Sieger die Ziellinie. „Nach dem Reifenwechsel ging es vor allem darum, konzentriert zu bleiben und keinen Fehler zu machen. Das ist mir gelungen“; meint der Youngster. „Wir werden diesen Erfolg heute gebührend feiern.“

Mit dem Ungarn-Triumph hat Wittmann erneut Geschichte geschrieben. Erstmals in der DTM-Historie stand ein BMW Fahrer in Budapest ganz oben auf dem Treppchen. Wittmanns Teamkollege Maxime Martin kam als Sechster ins Ziel. Dadurch eroberte das BMW Team RMG auch den Spitzenplatz in der Fahrerwertung zurück. Die Mannschaft von Stefan Reinhold führt die Wertung mit 58 Punkten an.