Wittmann auf der Nordschleife im Pech

26. April 2014 Zurück zur Artikelübersicht »

Marco Wittmann lag bei seinem letzten Test vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf Podiumskurs, schied aber in der letzten Runde nach einem Unfall aus.Im Kampf um den dritten Platz beim dritten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft wurde Wittmann bei der Überrundung eines Gegners an einem schnellen Streckenabschnitt von der Piste gedrängt und schlug mit seinem BMW Z4 GT3 in die Streckenbegrenzung ein. Wittmann blieb dabei unverletzt, die Front seines Fahrzeugs war jedoch beschädigt.

„Es ist sehr schade, dass ich das Rennen nicht beenden konnte, denn ich hatte eine tolle letzte Runde und lag nach zwei Überholmanövern schon auf dem dritten Rang“, sagt Wittmann. „Dann hat mir ein Überrundeter leider nicht genug Platz gelassen und mich auf die Wiese gedrängt. Das sollte man an einer Stelle, an der man rund 240 km/h schnell ist, auf keinen Fall tun. Irgendwann kam ich der Streckenbegrenzung zu nah und ich konnte die Kollision nicht mehr vermeiden.“

Während Wittmann bei seinem letzten Test vor dem 24-Stunden-Rennen im Juni ein Podestplatz verwehrt blieb, feierte das BMW Sports Trophy Team Marc VDS mit Dirk Adorf und Nick Catsburg den zweiten Saisonsieg auf der Nordschleife.

„Ich freue mich, dass unser Schwesterauto gewonnen hat“, sagt Wittmann. „Das zeigt, wie gut der BMW Z4 GT3 ist. Ich gehe trotz dieses Unfalls heute mit einem sehr guten Gefühl ins 24-Stunden-Rennen. Vorher freue ich mich aber unheimlich auf die ersten Rennen der DTM-Saison in meinem Ice-Watch BMW M4 DTM. Auch in der DTM waren unsere Testergebnisse vielversprechend.“