Zehn Punkte in Zandvoort.

29. September 2013 Zurück zur Artikelübersicht »

Mit gemischten Gefühlen reist Marco Wittmann aus dem niederländischen Zandvoort zurück in die Heimat. Am Samstag noch war er der strahlende Held: In seinem neunten DTM-Qualifying holte er am Steuer des Ice-Watch BMW M3 DTM seine erste Poleposition. Im Rennen am Sonntag lief es dann nicht ganz so rund. Der Rookie kam als Fünfter ins Ziel.

„Ich bin schon ein wenig enttäuscht“, sagte Wittmann. „Der Samstag war fantastisch, ich war der schnellste Mann im Feld und bin natürlich sehr glücklich über die Poleposition.“ Im Rennen selbst hat sich die Strategie, mit Standard-Reifen loszufahren, nicht ganz ausgezahlt. „Ich hätte mit einer besseren Pace gerne meinen Fahrerkollegen Augusto Farfus im Titelkampf besser geholfen, aber das war unter diesen Umständen nicht möglich.“

Der Brasilianer war der einzige Fahrer, der Audi-Pilot Mike Rockenfeller noch von der Spitze der Fahrerwertung hätte verdrängen können. Allerdings ging der Titel trotz des Siegs von Farfus an Rockenfeller, der Zweiter wurde. „Mike ist ein verdienter Champion, er ist eine tolle Saison gefahren. Glückwunsch zum Titel“, gratulierte Marco dem neuen DTM-Champion fair.

Beim Saisonfinale in Hockenheim am 20. Oktober kann BMW noch die Herstellerwertung gewinnen. „Wir haben uns vorgenommen, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um dieses Ziel zu erreichen. Mein Team und ich können auf unserer Performance hier in Zandvoort in jedem Fall aufbauen.“