Aufgeben gilt nicht.

15. September 2013 Zurück zur Artikelübersicht »

Es hätte Marco Wittmanns Wochenende werden können. Im ersten Qualfying-Abschnitt am Samstag brannte der Youngster die schnellste Zeit in den Asphalt. Ein Top-Ergebnis schien greifbar. Doch dann begann es zu nieseln.
Jetzt war das richtige Timing und etwas Glück gefragt. „Leider bin ich etwas zu spät aus der Box gefahren, um auf meine schnelle Runde zu gehen. Dadurch hatte ich keine Chance, auf der immer rutschiger werdenden Strecke etwas gegen die Konkurrenz auszurichten“, sagt der DTM-Rookie. Am Ende stand Startplatz 15 zu Buche. „Darüber war ich enttäuscht, es war sicher mehr drin, denn die Pace war eindeutig da.“

Damit war die Ausgangslage für das Rennen alles andere als optimal, aber Wittmann wollte kämpfen. Allerdings blieb er nach dem Start in der ersten Kurve im Feld stecken. „Ich musste stark abbremsen und verlor dadurch einige Positionen“, meinte er. „Aber ich habe gefightet und mich zumindest noch einige Plätze nach vorn gearbeitet.“ Position zwölf war allerdings das Maximum an diesem Rennsonntag. „Leider hat mich die schlechte Startposition ein besseres Ergebnis gekostet.“

In zwei Wochen steht das vorletzte Rennen der DTM-Saison 2013 auf dem Programm. „Mit Blick auf Zandvoort hoffe ich auf ein gutes Qualifying, um dann auch im Rennen vorne mitfahren zu können.“