Gemischte Gefühle

04. August 2013 Zurück zur Artikelübersicht »

Für Marco Wittmann ist das erste Rennen der DTM-Geschichte in Russland alles andere als glatt verlaufen. Der Rookie reist ohne Punkte vom „Moscow Raceway“ zurück nach Deutschland.

Schon im Qualifying am Samstag war der BMW Team MTEK Pilot nicht über einen Platz im hinteren Feld hinaus gekommen und stand als 20. in der Startaufstellung. „ Woran es gelegen hat, kann ich nicht sagen“, meinte Marco. „Im Moment tun wir uns als neues Team einfach schwer. Viel Trainingszeit haben wir nicht, so dass von Anfang an alles passen muss. Es bleibt kaum Zeit, entscheidende Veränderungen am Auto vorzunehmen, wenn Schwierigkeiten auftreten.“

Dementsprechend war auch die Ausgangsposition für den sechsten DTM-Lauf eine Herausforderung. „Mir war von Anfang an klar, dass ich von Startplatz 20 wenig ausrichten kann“, sagte Marco. „Trotzdem lief das Rennen für mich relativ okay.“  Bis der Rookie eine fünfsekündige Stop-and-Go-Strafe wegen Missachtung der blauen Flagge in der Boxengasse absitzen musste. „Danach war mein Rennen sowieso gelaufen. Ich finde, die Strafen waren heute ziemlich ungerecht verteilt. Leider können wir daran nichts ändern. Das war schade, denn mein Auto hat sich gegenüber dem Qualifying viel besser angefühlt. Darauf können wir aufbauen.“

Beim nächsten Rennen auf dem Nürburgring will Marco wieder voll angreifen. AlsAchter der Fahrerwertung ist er auch weiterhin der beste Rookie der DTM-Saison 2013.