Abhaken und am Norisring angreifen

16. Juni 2013 Zurück zur Artikelübersicht »

Bisher ist die erste DTM-Saison für Marco Wittmann mehr als erfolgreich verlaufen. Bereits im dritten Rennen konnte der Youngster als Zweitplatzierter auf das Podest fahren. An diesem Wochenende hatte hingegen die Konkurrenz Grund zum Feiern, das BMW Team MTEK ging auf dem Lausitzring leer aus. Marco kamauf Position 21 in die Wertung.

„Eigentlich hat das Rennen für mich sehr gut begonnen“, sagt der Rookie. „Schon am Start und in Kurve eins konnte ich mich um einige Plätze verbessern. Mein erster Stint mit weichen Reifen war sehr gut. Allerdings muss man fairerweise auch sagen, dass uns über das gesamte Wochenende die Pace gefehlt, um in die Punkte zu kommen.“ Zum ersten Mal in seiner noch jungen DTM-Karriere fuhr Marco damit ohne Zähler nach Hause. „Nach dem schwierigen Qualifying war für das Rennen heute auch nicht mehr zu erwarten.“

Gegen Ende des vierten DTM-Laufs auf dem Lausitzring trat dann auch noch ein Problem am Ice-Watch BMW M3 DTM auf. In der 51. Runde musste Marco sein Auto deshalb in der Garage abstellen. „Aus Sicherheitsgründen“, wie Marco sagt. „Das war die absolut richtige Entscheidung von meinem Team, schließlich waren wir weit weg von den Punkten.“ Mit einer Runde Rückstand auf den Sieger wurde Marco noch auf Platz 21 gewertet. Jetzt macht die DTM erst einmal Sommerpause. Danach steht der fünfte Saisonlauf auf dem Norisring an. Bei seinem Heimrennen wird der Franke wieder hoch motiviert an den Start gehen und voll angreifen.