02. Februar 2018

Show Down Under: Der Berg ruft

Wie schon im vergangenen Jahr startet Marco Wittmann „Down Under“ in seine Motorsport-Saison: Bei den 12 Stunden von Bathurst geht der zweimalige DTM-Champion gemeinsam mit Augusto Farfus und Chaz Mostert im BMW M6 GT3 für das BMW Team Schnitzer an den Start.

Das 12-Stunden-Rennen von Bathurst wurde 1991 erstmals ausgetragen und hat sich inzwischen zu einem echten Klassiker im internationalen GT-Kalender etabliert. 2011 ging erstmals die GT3-Kategorie an den Start, seither verzeichnet das Rennen rund 200 Kilometer westlich von Sydney einen enormen Fan-Zuwachs.

Und auch bei den Fahrern ist die Strecke enorm beliebt. Von der herrlichen Kulisse am Mount Panorama bekommen die Piloten auf der Strecke jedoch nicht allzu viel mit, verlangt der 6,213 Kilometer lange Kurs den Piloten doch ihr ganzes Können ab: Hochgeschwindigkeitskurven treffen auf enge Kehren. Anstiege von 16 Prozent Steigung und ein Höhenunterschied von 174 Metern machen die Rennstrecke zu einer wahren Berg- und Talfahrt.

Das Ganze bei extremen Bedingungen: Im Hochsommer Australiens steigt das Thermometer gerne mal bis weit über 30 Grad, auch heftige Gewitter bilden in dieser Jahreszeit keine Ausnahme. In der vergangenen Saison kam Wittmann mit den Bedingungen zunächst bestens zurecht. Nach einer Trainings-Bestzeit und Platz drei im Qualifying ging er an der Seite von Steve Richards und Mark Winterbottom mit großen Erwartungen an den Start. Im Rennen selbst jedoch machte ihm das Schicksal einen Strich durch die Rechnung: Durch einen technischen Defekt an der Lenkung des BMW M6 GT3 verlor das Trio eine Menge Zeit und musste sich am Ende mit einem 14. Platz begnügen.

Dennoch blickt Wittmann voller Vorfreude auf den Klassiker in Down Under: „Ich freue mich schon sehr darauf, wieder in Australien beim Bathurst 12 Hour zu fahren. Es wird für mich das erste Rennen des Jahres 2018. Im vergangenen Jahr war es definitiv ein Highlight meiner Saison, ein richtig cooles Erlebnis. Ich denke, dass wir dort im vergangenen Jahr recht konkurrenzfähig waren, die Performance des BMW M6 GT3 war hervorragend. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr genauso gut dabei sind, vielleicht etwas mehr Glück haben und um ein Spitzenergebnis kämpfen. Ich reise voller Optimismus nach Australien und freue mich auf einen guten Start ins neue Jahr.“

Der Startschuss fällt am Sonntag, den 4. Februar um 5:45 Uhr Ortszeit.