24. September 2017

Berg- und Talfahrt

Auch der zweite Lauf vor der Bergkulisse der Steiermark wurde nicht zur erhofften Kletterpartie für Marco Wittmann. Wie am Vortag war er auch am Sonntag bestplatzierter BMW Pilot. Nach einem am Ende turbulenten Rennen kam er auf Rang sechs ins Ziel. Die erhoffte Verbesserung in der Fahrerwertung bleib aus.

„Ich bin enttäuscht und sauer“, sagte Wittmann. Und meinte damit die Konkurrenz. „Audi hat nach dem Gewichtsausgleich nun ganz klar das Auto mit der besten Rennpace im Feld. Wenn man dann die Konkurrenz noch einbremsen muss, dann ist das nicht in Ordnung. Ich bin der Typ Rennfahrer, der harte und faire Rennen sehen will. Das war leider heute nicht so.“

Vor allem beim Restart wurde Wittmann in die Mangel genommen und verlor wertvolle Plätze. Mehr als Rang sechs sprang beim Ritt auf dem Red Bull Ring nicht heraus. Jetzt gilt Wittmanns Konzentration dem Finale in Hockenheim am 14. und 15. Oktober. Rechnerisch hat er noch Chancen auf die Titelverteidigung in der Fahrerwertung. Ob das Wunder von Hockenheim gelingt? Wir dürfen gespannt sein.