09. September 2017

Regen-Lotterie in der Eifel.

Das Wetter hat Marco Wittmann und seinem BMW Team RMG die erste Runde beim Heimspiel auf dem Nürburgring gehörig verhagelt. Nach Platz zwei in der Quali reichte es unter schwierigsten Bedingungen am Ende nur zum neunten Platz.

Doch schon morgen hat der amtierende Champion beim zweiten Lauf in der Eifel wieder alle Chancen auf ein Top-Resultat.
Kurz vor dem Start ging ein Regenschauer über der Eifel nieder. Alle Fahrzeuge im 18er-Feld gingen daher mit Regenreifen ins Rennen. Wittmann fiel am Start vom zweiten auf den fünften Rang zurück. „Ich war dann zwar ein bisschen besser unterwegs als die vor mir fahrenden Mercedes, kam aber nicht wirklich vorbei“, sagte er. „Als es trockener wurde, musste ich allerdings wieder etwas abreißen lassen. Wir haben dann beim Boxenstopp Slicks aufgezogen und waren von den Rundenzeiten schnell.“ Doch dann kam der Regen zurück. „Mir war sofort klar, dass wir die falsche Entscheidung beim Reifelwechsel getroffen haben.“ Schadensbegrenzung lautete danach das Motto für Wittmann. „Am Ende habe ich als Neunter noch zwei Punkte gesammelt. Aber es hätten mehr sein können.“
Doch in der DTM geht es Schlag auf Schlag. Bereits morgen kann Wittmann wieder voll angreifen. Dann steht der zweite Lauf auf dem Nürburgring auf dem Programm.