07. Mai 2017

Eindrucksvolle Aufholjagd auf dem Hockenheimring

Nach einer nahezu perfekten Fahrleistung und grandiosen Aufholjagd konnte sich Marco Wittmann im heutigen zweiten Rennen auf dem Hockenheimring mit seiner ersten Podiumsplatzierung der Saison belohnen. Wittmann, der in seinem Red Bull BMW M4 DTM aus der letzten Startreihe von Position 17 ins Rennen gehen musste, konnte sich bereits in der ersten Runde um mehrere Positionen bis auf Rang zehn vorschieben.

Nach einer frühen Safety-Car-Phase und dem Restart gelang es dem amtierenden DTM-Champion, weitere Plätze gutzumachen, was ihm zwischenzeitlich Position zwei einbrachte. Das Wetter wurde an diesem Tag zum wichtigsten Faktor, da es immer wieder kurze Regenphasen gab, die die Reifenwahl zu einem Lotteriespiel werden ließen. „Es war richtig schwierig. Es hat immer wieder angefangen zu tröpfeln, dann wurde der Regen stärker und ist von einem Streckenabschnitt zum nächsten gewandert, dann hat es wieder aufgehört. Das war eine echte Herausforderung“, sagte Wittmann.

Wittmann und sein BMW Team RMG entschieden sich, erst spät auf Regenreifen zu wechseln. Diese Strategie zahlte sich aus. In einem engen Duell mit Mercedes-Pilot Gary Paffett verlor Wittmann zwar seine zweite Position, doch mit seiner ersten Podiumsplatzierung zeigte er sich mehr als zufrieden.

„Heute hatten wir eine fantastische Strategie. Gleich in der ersten Runde ging es von 17 auf zehn trotz des eher mäßigen Starts“, so das Fazit des zweimaligen DTM-Champions. „Beim Restart war ich dann außen, was eigentlich recht schwierig ist und meistens zu einem Positionsverlust führt, aber ich konnte mich bis auf Position sechs vorarbeiten. Das war einfach spitze. Insgesamt bin ich mehr als glücklich mit dem Ergebnis. Es fühlt sich nach Startplatz 17 an wie ein Sieg.“

Neben Wittmann konnten Teamkollege Timo Glock auf Rang acht und Bruno Spengler als Neuntplatzierter für BMW punkten. In knapp zwei Wochen steht bereits das nächste DTM-Wochenende auf dem Programm. Dann führt der Rennkalender Marco Wittmann und die übrigen BMW Piloten auf den Lausitzring.