06. Februar 2017

Pech für Wittmann beim Australien-Debüt

Trotz einer fehlerfreien Performance bei den 12 Stunden Bathurst wurde das BMW Team SRM um DTM-Champion Marco Wittmann in Australien nicht mit einer guten Platzierung belohnt. Am Ende stand Platz 14 zu Buche und spiegelte damit in keiner Weise die fahrerische Leistung von Wittmann und seinen beiden Teamkollegen Steve Richards und Mark Winterbottom wider.

Der Auftakt des Wochenendes verlief zunächst vielversprechend. Im vierten freien Training holte Wittmann die Bestzeit und auch im Qualifying am Samstag zeigte der BMW Fahrer seine fahrerische Klasse und sicherte Mannschaft Startplatz drei. Als um 5.15 Uhr Ortszeit der Startschuss für das Rennen fiel, konnte sich der BMW M6 GT3 mit der Starnummer 60 zunächst in der Spitzengruppe behaupten.

Im Verlauf des Rennens traten jedoch Lenkungsprobleme auf, die das Team zu einer längeren Pause zwangen. Der entstandene Rückstand von mehreren Runden ließ sich danach nicht mehr aufholen. Dennoch kämpfte das Team bis zum Schluss und überquerte nach 281 Runden und zwölf Stunden auf Position 14 die Ziellinie.

„Das war ein hartes Rennen – und insgesamt eine tolle Erfahrung hier in Australien“, sagte Wittmann. „Dieses Event macht einfach riesigen Spaß. Mein erster Stint war eigentlich gut, die Pace hat gestimmt. Allerdings haben wir dann ein technisches Problem bekommen, das uns dann auch im weiteren Verlauf des Rennens immer wieder zurückgeworfen hat. Aber wir haben nicht aufgegeben, sondern weiter gepusht. So sind wir zumindest noch auf Rang 14 ins Ziel gekommen, obwohl wir uns natürlich vom dritten Startplatz mehr ausgerechnet hatten.“

Auch die anderen drei BMW M6 GT3 waren auf dem Mount Panorama Circuit vom Pech verfolgt. Sowohl das zweite Fahrzeug des BMW Team SRM mit Wittmanns DTM-Kollegen Timo Glock am Steuer als auch der BMW M6 GT3 von MARC Cars Australia schieden vorzeitig aus. Besonders hart traf es jedoch Walkenhorst Motorsport. Nach einer Kollision im Qualifying war das Wochenende für das gesamte Team bereits vor dem eigentlichen Rennstart zu Ende.